FDP geht mit 23 Kandidaten ins Gemeinderat-Rennen

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 Die meisten FDP-Kandidaten für den künftigen Gemeinderat konnten bei ihrer Nominierung persönlich anwesend sein.
Die meisten FDP-Kandidaten für den künftigen Gemeinderat konnten bei ihrer Nominierung persönlich anwesend sein. (Foto: Frank Czilwa)

Der Trossinger FDP-Stadtverband geht mit einer vollen Liste mit 23 Kandidaten (vier davon für Schura) in die Gemeinderatswahl am 26. Mai.

„Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals eine Liste so schnell fertig hatten – und mit ganz tollen Kandidaten“, freute sich Trossingens FDP-Urgestein Ernst Burgbacher, der die Wahlen leitete. Dazu mit einem Frauenanteil – immerhin neun der 23 Kandidaten sind weiblichen Geschlechts – „von dem wir vor fünf Jahren nur träumen konnten“. Die Liste biete eine gute Mischung von Menschen ganz unterschiedlicher Berufe und unterschiedlichen Alters.

FDP-Stadtverbandvorsitzender Andreas Anton dankte allen, die bereit waren, sich aufstellen zu lassen und kommunalpolitisch tätig zu werden: „Ohne Ihr Engagement hätten wir ein Riesenproblem für die Demokratie in unserem Land.“

Die geheime Wahl selbst war nur noch reine Formsache, denn alle 20 wahlberechtigten FDP-Mitglieder stimmten den vorgeschlagenen Namen und der Reihenfolge zu.

Für den Ortsteil Trossingen: 1. Willy Walter, 2. Hilmar Fleischer, 3. Thomas Springer, 4. Andreas Anton, 5. Pascal Deleye, 6. Jessica Friesen, 7. Klaus-Peter Fritz, 8. Karl Haller, 9. Andreas Kammer, 10. Ursula Kratt, 11. Piero Lossardo, 12. Nicole Mecherlein, 13. Bernd Messner, 14. Martina Möbius, 15. Anika Neipp, 16. Andrea Schleicher, 17. Lorraine Schönrock, 18. Ina Schweizer, 19. Antje Spehn; für den Ortsteil Schura: 1. Willi Link, 2. Richard Fisel, 3. Ralf Heimburger, 4. Ralf Messner.

Andreas Anton stellte sodann den Entwurf für den Inhalt des geplanten Wahlflyers mit dem Titel „Trossingen geht besser“ zur Diskussion, in dem die FDP unter den Rubriken „Familie, Bildung“, „Im Stadtbild“, „In der Wirtschaft“, „In der Verwaltung“ und „In der Kultur“ ihre Forderungen zusammenfasst. Antje Spehn mahnte als weitere Ergänzung etwa den Themenbereich Infrastruktur für Senioren und behinderte Menschen an; Andreas Kammerer vermisste den Bereich Ehrenamt, Vereine und Sport; Arnold Kutzli ergänzte Themen wie Ärzteversorgung, Soziales, Tourismus, Jugend oder die Bildung überörtlicher kultureller Netzwerke.

Schnell wurde klar, dass Diskussionsbedarf besteht, um die rechte Balance zwischen prägnanter Kürze und inhaltlicher Konkretion zu finden. Die Inhalte des Flyers werden ohnehin ständig ergänzt und konkretisiert, etwa in Form von Flugblatt-Aktionen zu einzelnen Themenfeldern, Ständen auf dem Wochenmarkt und einer Internet-Plattform in Form einer Homepage.

„Zeitnah", so Anton, werde er nun eine eigene Programm-Veranstaltung anberaumen, zu der alle Kandidaten und Mitglieder eingeladen werden, um die Inhalte des Programm-Flyers zu diskutieren und zu beschließen.

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