Einblick in ein Pflegeheim

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Auch in einem Alten- und Pflegeheim geben Aufgaben dem Alltag eine Struktur.
Auch in einem Alten- und Pflegeheim geben Aufgaben dem Alltag eine Struktur. (Foto: Schwenninger)

Wer gerade eine Ausbildung beginnt, der hat die Praktikumsphase eigentlich hinter sich. Nicht so die Azubis der Schwenninger Krankenkasse. Sie haben einen Tag im Trossinger Dr.-Karl-Hohner-Heim hospitiert.

„Bei unserer Ausbildung legen wir nicht nur Wert auf die fachlichen Qualifikationen“, so Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes bei der Schwenninger in einer Pressemitteilung. „Wir möchten, dass unsere Auszubildenden auch eine hohe Sozialkompetenz entwickeln. Schließlich geht es in ihrem Arbeitsalltag vor allem um den Umgang mit Menschen, die manchmal in einer schwierigen Lebenssituation sind. Hier ist ein hohes Einfühlungsvermögen notwendig, das wir bereits in der Ausbildung fördern.“

So durften die Azubis der Schwenninger den Pflegekräften des Dr.-Karl-Hohner-Heims bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und auch selbst mithelfen. Sie begleiteten die Bewohner des Heims außerdem bei ihrem Einkauf auf dem regionalen Wochenmarkt. Aus den dort gekauften Äpfeln wurde anschließend gemeinsam Apfelmus zubereitet, welches es später mit frischen Waffeln zur Kaffeestunde gab.

Bedürfnisse erkennen

„Die Begegnung zwischen Jung und Alt ist mittlerweile zum festen Bestandteil in den ersten Wochen der Ausbildung bei der Schwenninger geworden. „Das bringt einerseits Abwechslung in den Heimalltag. Die Bewohner blühen in der Gegenwart der jungen Menschen richtig auf. Die Azubis wiederum lernen, sich Zeit für die Bedürfnisse anderer Menschen zu nehmen und auf diese einzugehen“, so die Mitteilung weiter.

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