Eigenheim als Sparschwein

Lesedauer: 3 Min
 Wer ein eigenes Haus hat, spart die Miete.
Wer ein eigenes Haus hat, spart die Miete. (Foto: dpa)
Redaktionsleiterin

Harald Gnirß, Direktor der Kreissparkasse Trossingen, hat Tipps für Häuslebauer und solche, die es werden wollen. Denn nicht immer verläuft das Leben wie erwartet. Dann ist es gut, wenn die Hausfinanzierung nicht zu eng gestrickt ist.

Die ganzen Kosten realistisch betrachten: „Die monatlichen Zins- und Tilgungsraten entsprechen nur auf den ersten Blick der bisherigen Miete. Es kommen mit einer Immobilie zusätzliche Kosten auf die Bauherren zu. Deshalb besprechen wir gemeinsam mit Kunden zuallererst ihren finanziellen Spielraum und berechnen realistisch, was ihnen im Monat zur Verfügung steht.“

Über Lebensphasen hinweg: „Der Kauf oder Bau einer Immobilie ist oft die größte

finanzielle Investition des Lebens. Wenn wir uns für eine Finanzierung entscheiden, ist es unser Auftrag, die Kunden über alle Lebensphasen hinweg als verlässlicher Partner zu begleiten. Daneben gehört, im Interesse der Bauherren, zu jeder Baufinanzierung eine vernünftige Absicherung der Lebensrisiken.

Wenn es mal bei der Rückzahlun g klemmt: „Im Dialog gelingt es oft am Besten schwierige Phasen zu meistern. Sofern sich Probleme bei der Rückzahlung der Finanzierung abzeichnen, ist es immer ratsam, frühzeitig das Gespräch zu suchen.“

Miete sparen: „Wird die Immobilie selber bewohnt, ist sie nach wie vor ein wertvoller Teil der Altersvorsorge. Der Renditeaspekt spielt in diesem Fall keine so große Rolle. Was zählt ist die gesparte Miete, weniger die Wertsteigerung des Hauses. Außerdem ist eine Immobilie immer noch ein gutes Sparziel.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen