„Die Altersstruktur stimmt bei uns“

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Von links: der Hohnerklang-Vorsitzende Frank Kitzke, die Geehrten Egbert Perenthaler, Edith Bertsche, Michaela Kitzke, Tobias K
Von links: der Hohnerklang-Vorsitzende Frank Kitzke, die Geehrten Egbert Perenthaler, Edith Bertsche, Michaela Kitzke, Tobias Kitzke, Werner Haller, der Bezirksvorsitzende Mario Nortmann. (Foto: Silvia Müller)
Schwäbische Zeitung
Silvia Müller

Bedeutende Ehrungen sind bei der Hauptversammlung des Orchester Hohnerklang am Samstagabend vorgenommen worden. Im Saal des Gasthauses „Linde“ erhielt Werner Haller für 50-jährige Zugehörigkeit zum Hohnerklang aus den Händen des Bezirksvorsitzenden Mario Nortmann die Verdienstmedaille des Deutschen Harmonikaverbands.

Der Vorsitzende des Vereins, Frank Kitzke, ehrte Werner Haller für seine lange aktive Tätigkeit als dritte Stimme und als Mitglied der All-Stars. 50 Jahre aktiv und passiv dabei ist Egbert Perenthaler. Auch er erhielt von Nortmann die Verbands-Medaille und von Kitzke die Ehrung vom Verein. Seine Ehrung würzte Kitzke mit Anekdoten aus diesen 50 Jahren. Für ihr 30-jähriges Engagement beim Orchester Hohnerklang erhielt Michaela Kitzke die goldene Ehrennadel des Verbands. Für zehn Jahre beim Hohnerklang erhielten Edith Bertsche und Tobias Kitzke die Ehrennadel in Silber.

Den Zugang von vier Musikern konnte der Spielervertreter Markus Schwenkglenks vermelden: Tzu-Hsien Chuang, Sina-Marie Michallik, Malte Hübel und Fabian Gothe gehören neu zum Orchester. Nach dem Abitur werden Laura Flaig und Leo Römpp weitere Zugänge sein. „Die Altersstruktur stimmt bei uns. Ich sehe hier junge Leute, mittleres Alter und ältere Mitglieder. Das zeigt, dass wir alle gute Arbeit leisten.“ Mit diesen Worten brachte Werner Neipp, der die Entlastung der Vorstandschaft vornahm, die Situation des Orchester Hohnerklang auf den Punkt.

Dass dem so ist, ging auch aus dem Bericht des musikalischen Leiters Hans-Günther Kölz hervor. Er erinnerte an ein „fulminantes“ Konzert in Glatten, eine „schöne, wenn auch anstrengende“ Konzertreise nach Osterholz-Scharnbeck, an die Produktion einer neuen CD, an ein Konzert im Stuttgart-Möhringen mit neuer Tontechnik und an ein „hoch-emotionales, umjubeltes“ Konzert in Köln. Ein weiteres großes Thema im Rückblick war das World Harmonika Festival. Gerhard Müller, der als Vertreter der Firma Hohner bei der Mitgliederversammlung war, lobte den Einsatz der Orchestermitglieder bei der Organisation und Umsetzung des Festivals. „Ohne eure Mithilfe wäre das Festival nicht zu bewältigen gewesen“, lobte er den Einsatz. „Das nächste Festival findet 2021 statt.“

Auch Kitzke lobte die Hilfs- und Einsatzbereitschaft der Mitglieder. Ganz besonders bedankte er sich bei seiner Stellvertreterin Kathrin Gass. „Sie bildet mit Kassiererin Julia Burgbacher und mir die Speerspitze des Vereins.“ Für die Jugendausbildung dankte der Vorsitzende Kathrin Gass, Sabine Kölz, Ramona Merk, Monja Heuler und Moni Kohler. Die als Vizedirigentin tätige Brigitte Burgbacher wurde ebenso lobend erwähnt wie Carola Gehring. „Sie bildet die Speerspitze nach außen, indem sie unsere Homepage in höchster Qualität immer auf dem Laufenden hält“, so Kitzke.

Markus Grassl ist in allen Fragen rund um E-Mail, Technik und Internet immer für den Verein da, Marion Klumpp wickelt den CD-Verkauf ab und betreut den kleinen Fan-Club, Raphael Kramer und Robin Schmidt machen als Sachverwalter einen „tollen Job“ und Ute Klukas wurde als Schriftführerin für ihre „informative und ausführliche Dokumentation“ gelobt. Ingrid und Albrecht Heuler wurden von Kitzke als „gute Seelen im Verein für ihre zuverlässige Arbeit“ gelobt.

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