Dem Sinn von Allerheiligen musikalisch gedacht

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 Bei der musikalischen Feierstunde zu Allerheiligen spielte das Trompetenensemble Matthias Hoppmann.
Bei der musikalischen Feierstunde zu Allerheiligen spielte das Trompetenensemble Matthias Hoppmann. (Foto: Bruch)
Siegrid Bruch

Großen Anklang hat die „Musikalische Feierstunde zu Allerheiligen“ am Freitagabend in der Kirche St. Theresia gefunden. Unter der künstlerischen Leitung von Kantor Edgar Blaas musizierte das Trompetenensemble Matthias Hoppmann, Impulstexte sprachen Pfarrer Thomas Schmollinger und Barbara Ottendörfer.

Die „Musikalische Feierstunde zu Allerheiligen“ gibt es schon seit zehn Jahren mit großem Erfolg. Und sie war auch dieses Jahr wieder geprägt von festlicher Musik und sorgfältig ausgewählten literarischen Texten. Diese wurden zwischen den Musikstücken eindrucksvoll vorgetragen. Kantor Edgar Blaas begleitete nicht nur die Künstler an der Chororgel, sondern trug auch Improvisationen über „Ihr Freunde Gottes allzugleich“ vor.

Trompetensolist und Musikpädagoge Matthias Hoppmann konzertierte mit seinem Trompeten- und Posaunenensemble mit Moritz Hohner, Konrad Kohnen, Jochen Maier, Jonas Mayer, Clemens Porsch, Tom Schaedler und Konrad Stettwieser. Sie eröffneten das Programm mit einer „Fanfare“ von Daniel Speer. Die Komposition „Erinnerungen“ von Allen Vizzutti präsentierten Clemens Porsch (Trompete) und Edgar Blaas an der Orgel, der auch Jochen Maier mit der Trompete bei Loeillets Sonate in B begleitete. Die Blechbläser spielten „Heilig“ aus der „Deutschen Messe“ von Franz Schubert und „An Irish Blessing“ arrangiert von James E. Moore. „Thinking of You“ von Philip Sparke interpretierten Tom Schädler (Trompete) und Edgar Blaas. Jochen Maier und Matthias Hoppmann spielten die „Air“ aus der Orchestersuite in D von Bach, arrangiert für zwei Trompeten. Ein gemeinsam gesungenes Lied „Atme mich du Geist(in) meiner Seele“ und das Prélude aus „Te Deum“ von Charpentier mit dem Blechbläserensemble beendeten die harmonische musikalische Feierstunde an Allerheiligen.

Der Förderverein „Freunde der Kirchenmusik an St. Theresia Trossingen“ hatte um Spenden für die technische Sanierung der Späth-Lenter-Orgel gebeten, um, wie Otmar Hölsch bei seinen Dankesworten betonte, eine noch bestehende Lücke bald möglichst schließen zu können. Die Arbeiten an der Orgel beginnen jetzt und werden sich über rund zwölf Monate hinziehen.

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