Car-Sharing für Elektroautos

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Valon Smajli, Marie-Luise Johns-Dunkelberg, Armin Frank und Christian Klaiber (von links) und eines der Tesla-Elektroautos.
Valon Smajli, Marie-Luise Johns-Dunkelberg, Armin Frank und Christian Klaiber (von links) und eines der Tesla-Elektroautos.
Bianka Roith

Car-Sharing für Elektroautos in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Trossingen – das ist eines der Projekte, die die Trossinger Initiative Zukunftsmobilität zukünftig angehen will. Auftakt für eine neue Veranstaltungsreihe der Initiative war am Samstag die „Tesla-Lounge“ im Bau V.

„Wir begeben uns auf einen neuen Weg. Wo wir hingehen, wissen wir noch nicht ganz genau“, erklärte Christian Klaiber, Leiter der Initiative Zukunftsmobilität bei der Veranstaltung. Ziel sei es, nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum zu etablieren. Dazu haben sich Interessierte im Showroom des Büromöbelherstellers „The Senator Group“ getroffen und sich über die neue Veranstaltungsreihe informiert.

Vor dem Haus standen drei Modelle des Elektroauto-Marke Tesla, Sponsor der Veranstaltungsreihe, die schon allein mit ihrer Optik für Aufsehen sorgten. Ein Vater meinte mit Blick auf seine bald erwachsenen Söhne: „Das ist der Nachwuchs, der diese Elektro-Autos mal fahren soll.“

Die Initiative Zukunftsmobilität ist schon länger auf der Suche nach einem Veranstaltungsformat. „Aber wir wollten keine weitere Vortragsreihe“, so Christian Klaiber. Auftakt sei diese lockere Veranstaltung, doch in Zukunft werde es abendliche Diskussionen mit Fachexperten geben.

Da sie ihren Showroom zur Verfügung stellt, hat Christian Klaiber an Marie-Luise Johns-Dunkelberg vom Büromöbelhersteller „The Senator Group“ als kleines Dankeschön einen hochwertigen Reiseführer überreicht.

Als nächstes Vorhaben strebt die Initiative E-Carsharing mit den Stadtwerken in Trossingen an, kündigte Christian Klaiber an

Dann hatte Christian Klaiber noch einen Tipp für kleine mittelständische Unternehmen: ein Gutscheinprogramm des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Die Initiative Zukunftsmobilität führte in den vergangenen Monaten zusammen mit dem Imdahl Institut verschiedene Projekte durch, die dadurch gefördert wurden. Noch bis zum 30. Juni können diese Unternehmen eine Förderung für Beitragsleistungen beantragen, die Trends und Geschäftsmodelle rund um das Thema Elektromobilität aufzeigen.

Die Projekte können nach Genehmigung der Mittel bis 30. November 2015 durchgeführt werden. Doch könne der Gutschein lediglich in Anspruch genommen werden, wenn die Beratung durch einen zertifizierten Berater stattfindet. Es werden maximal 80 Prozent der Beratungskosten gefördert, die maximale Fördersumme liegt pro Beratung und Unternehmen bei 2400 Euro.

Klaibers Dank galt auch den Partnern Innovationsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Heuberg und dem Netzwerk AutoMobil. Armin Frank vom Innovationsnetzwerk zeigte nochmals auf, warum dieses Netzwerk Partner ist. „Wir wollen Brücken bauen zwischen Elektromobilität und Industrie 4.0“, also der gemeinsamen Initative von Bundesregierung und Industrie für eine Vernetzung „intelligenter“ Maschinen. „Das nächste große digitale Innovationsfeld ist die Mobilität“, zitierte Armin Frank den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt. Und die Initiative Zukunftsmobilität greife dieses Innovationsfeld mit dem Thema „Mobilität 4.0“ auf.

Nachdem Valon Smajli von der Firma Tesla über die Kooperation mit der Initiative Zukunftsmobilität und die ausgestelten Autos informiert hatte, war Probefahren mit einem Elektro-Fahrzeug möglich.

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