Außer Bienenstichen nur kleinere Blessuren

Lesedauer: 5 Min
 Die DLRG-Wachmannschaft aus Trossingen freute sich über eine ruhige Saison 2019 und bekam Besuch von der DLRG-Jugend aus Öhning
Die DLRG-Wachmannschaft aus Trossingen freute sich über eine ruhige Saison 2019 und bekam Besuch von der DLRG-Jugend aus Öhningen. Das Foto zeigt folgende Personen: (hinten v.l.) Domenika und Tobias Hartmann (Technischer Leiter Trossingen,), Moni Büche (Jugendleiterin Öhningen), Nicole Forstreuter, Marie Fischinger, Nadine Brenner (stellv. Kassiererin Trossingen), Noah Torres, Stella Düll, Raphael Mann, Tom Engl (Öhningen), Tim und Alina Mesenzev, Marc Fischinger (Vorstand Trossingen), Mitte v.l. Tina Torres (Jugendleiterin Trossingen), Theresa Roeck (Öhningen), Silas Fischinger, Juliana Pipiorke, Lara Schmid, Noah Kopacka, vorne v.l.: Mia Unterweger, Lea-Sophie Bürkle, Jonathan Erik, Flinn Gwinner, Leonard Reister, Aaron Düll. (Foto: ldü)
ldü

Viele Wachleiter und Wachgänger der DLRG-Ortsgruppe Trossingen haben sich in ihrem Vereinsheim in der Troase getroffen, um die Saison 2019 gemeinsam zu beenden. Auch die Schwimmmeister Stefan Kollaczek, Julie Painet und Werner Strom waren eingeladen. Besonderen Besuch hatte die DLRG-Jugend, denn die in diesem Sommer geknüpfte Freundschaft zur DLRG Öhningen, bei der Jungretter die Bootsrettung lernten und ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse vertiefen und mit der Strömung aus dem Bodensee in den Rhein bis in die Schweiz schwimmen durften, wird stetig vertieft.

Moni Büche, Jugendleiterin der Ortsgruppe Öhningen, nahm mit zwei interessierten Jugendlichen, Tom Engl und Theresa Roeck, am Training der DLRG-Jugend Trossingen im Hallenbad Aldingen und am Wachsaisonabschluss teil. Dabei konnte sie mit der Jugendleiterin der Ortsgruppe Trossingen, Tina Torres, Pläne schmieden für künftige Besuchswochenenden. Einen Jahresplan der Jugend werde es für 2020 so bald wie möglich geben, die meisten Termine stünden auch schon fest, wobei für das jährliche Prüfungswochendende Samstag, 14. bis Sonntag, 15. März, noch ein Hallenbad gesucht werde, in welchem die Jungretter ihre Rettungsschwimmabzeichen ablegen oder auffrischen können.

Zunächst sprach jedoch Tina Torres ihren Dank an die Bademeister und den Organisator der Wache, dem Technischen Leiter, Tobi Hartmann, aus und übergab ihm sogleich das Wort. Dieser berichtete, dass in der ruhigen Saison 2019 alles gut abgelaufen sei. Außer Bienenstichen und kleineren Blessuren mussten die sieben Wachleiter, 28 Wachgänger während 575 Wachstunden keine größeren Verletzungen versorgen.

Werner Strom schloss sich den Worten von Tobias Hartmann an und lobte den Einsatz der DLRG-Jugend während des heißen Julis. An mehreren Tagen mit hohen Besucherzahlen unterstützten die Jungretter mit bis zu sieben Leuten auf einmal das Bademeisterteam auch unter der Woche. Er sei beeindruckt von der Einsatzbereitschaft und dem Engagement. Für ihren dauerhaften Einsatz wurde Domenika Hartmann und Nicole Forstreuter als kleines Dankeschön vom Jugendtrainer Raphael Mann jeweils eine Flasche Sekt überreicht. Insgesamt sei es eine „lockere“ Saison gewesen mit 38 000 Besuchern insgesamt.

Auch Vorstand Marc Fischinger war froh, dass es diese Saison keine größeren Zwischenfälle gab, und lobte die gute Zusammenarbeit mit den Bademeistern. Bis auf chaotische Parksituationen gebe es dieses Jahr nichts zu bemängeln. Obwohl die Stadt an der Rettungszufahrt (Weg zum Naturfreundehaus) mittlerweile Halteverbotsschilder angebracht hat, wird die Zufahrtsstraße oft so eng zugeparkt, dass sich ein Rettungsfahrzeug nur schwer durchschlängeln kann.

Anschließend wurden Steaks und Würstchen gegrillt. Die komplette Wachmannschaft wurde von der Ortsgruppe für ihren Einsatz belohnt und zum Essen und Trinken eingeladen. Die Wach-T-Shirts der Junior-Retter, die jedes Frühjahr von der Ortsgruppe kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, und auch die Wachausweise wurden eingesammelt. Die Jugend versicherte nächstes Jahr wieder tatkräftig die Bademeister zu unterstützen und beginnt ab sofort mit dem Training auf die nächsten Abzeichen.

Nachdem sich Tina Torres bei den Eltern für die Salatspenden bedankte wurden sie und Elisabet Düll, Öffentlichkeitsarbeit und Datenpflege der Jugend, von Nicole Forstreuter überrascht. Diese hatte ein großes Dankeschön an die beiden zu richten und alle Kinder, Jugendlichen, Eltern und Trainer hatten zusammengelegt und es konnte ein großzügiges Geschenk überreicht werden, so dass es sich die beiden in Kürze bei leckerem Essen und Wellness gutgehen lassen können. Die beiden Beschenkten waren sichtlich gerührt und freuen sich sehr, dass ihr ehrenamtliches Engagement so geschätzt wird.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen