A’nette(s) Zithergruppe besteht seit zehn Jahren

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 A’nette(s) Zithergruppe tritt bei verschiedenen Anlässen auf.
A’nette(s) Zithergruppe tritt bei verschiedenen Anlässen auf. (Foto: Sigrid Bruch)
Siegrid Bruch

Mit einem harmonischen Konzert ist das zehnjährige Jubiläum der Zithergruppe am Samstagnachmittag im Evangelischen Gemeindehaus in Trossingen-Schura gefeiert worden. Vor vollbesetztem Haus musizierte A’nette(s) Zithergruppe unter der Leitung von Anette Kaspar und die Stubenmusik unter der Leitung von Inge Goralewski.

Mit dem flotten „Fürst Bismarck-Marsch" wurde gestartet, die "Barcarole" von Jacques Offenbach, unterstützt mit Judith Kaspar (Flöte), folgte im Programm. Weitere eingängige und bekannte Melodien wie der „Champagner-Galopp", der Nabucco-Chor und „La Paloma"- begleitet von Akkordeon (Joachim Kaiser) und Eberhard Zumkeller (Mundharmonika) erfreuten die Besucher. Die Zithergruppe mit Anette Kaspar, Ursel Simon, Irmgard Kreutter, Hannelore Jäckle, Hildegard Nasser und Renate Zumkeller begab sich dann musikalisch ins „Wälderdorf" mit Gesang in den Bregenzerwald, mit „Gemsjäger" (mit Akkordeon) und „Alpenrösliwalzer" ins Appenzeller Land, und spielte den „Königsjodler", um den ersten Teil des Programms mit einem „Hoch auf die Zither“ („Die wir einfach lieben“, so Anette Kaspar) und dem Stück „Dankbarkeit“ zu beenden.

Anette Kaspar entdeckte ihre Begeisterung für die Zither bereits in ihrer Kindheit. Vor zehn Jahren gründete sie dann ihre erste eigene Gruppe, die heute bei den verschiedensten Anlässen auftritt: Die Musikerinnen unterhalten bei Veranstaltungen von Seniorennachmittagen bis zu Jahrgangsfeiern.

Nach der Pause ging es mit der Stubenmusik mit Inge Goralewski und Elfriede Kempter (Hackbrett), Heinz Kempter (Gitarre) sowie Elisabeth Rist, Brundhilde Koch und Anette Kaspar (Konzertzither) weiter mit Weisen aus Südtirol, Stücke der Bindergassler Hausmusik. Das Konzertzither-Trio spielte mit Gitarre flott „Fado simples" und „Es herbstelt" bevor alle Saiteninstrumente „den großen Schritt wagten“ (so Anette Kaspar) und die bekannte Melodie „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ aus der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ von Eduard Künnecke anstimmten, dazu noch einen Schweizer Jodler.

Den Abschluss machte die Stubenmusik mit einem traditionellen Schwarzwald lied „Trotz nicht so“, einem Walzer und „Hausfried’n“. Am Ende gab es stürmischen Beifall und als Dank eine Zugabe: „Amazing Grace“, das die Musikerinnen und Musiker sogar noch einmal wiederholten.

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