Die Gewinner eines ersten Preises beim World Music Festival in Innsbruck.
Die Gewinner eines ersten Preises beim World Music Festival in Innsbruck. (Foto: Deutscher Harmonika Verband)
Schwäbische Zeitung

Beim 13. World Music Festival in Innsbruck in der „Olympiaworld“ haben 185 Orchester, Ensembles und Solisten in den Kategorien Akkordeon, Steirische Harmonika und Mundharmonika um die Platzierungen gekämpft. Bei der Preisverleihung wurden unter dem Beifall von laut Pressemitteilung 5000 Besuchern die Sieger gekürt. Die Preisverleihung wurde vom Europa-Orchester und dem Orchester Hohnerklang aus Trossingen unter der Leitung von Hans-Günther Kölz musikalisch umrahmt.

Nach den Grußworten von DHV-Präsident Jochen Haußmann und Bürgermeister Georg Willi wurde es spannend: Die Königsklasse, Akkordeonorchester/Erwachsene/Höchststufe und damit auch den Ehrenpreis der Stadt Innsbruck, hat das Gemeinschaftsorchester Akkordeon im Quadrat Mannheim und Hohner-Akkordeon-Orchester Reilingen unter der Leitung von Johannes Grebencikov gewonnen. Es setzte sich in dieser Kategorie gegen 27 andere Orchester durch. Zweiter wurde das Akkordeonorchester der Musikschule Elmshorn mit der Dirigentin Susanne Drdack, das Akkordeon-Orchester Grenzach unter Tanja Rauschenberger belegte den 3. Platz.

Preisträger des Friedrich Lips-Pokals wurde das Ensemble Accordion For World. Es gewann nicht nur einen Pokal, sondern auch einen Auftritt beim Festival 2020 in Tscheljabinsk.

Weitere Ergebnisse: Sieger der Oberstufe 1 (19 teilnehmende Orchester) ist das Akkordeonorchester Blumberg unter Kai Armbruster, und Sieger der Oberstufe A (20 teilnehmende Orchester) ist Accordeonova aus Dänemark unter Jorgen Franyó. Das beste Jugendorchester (elf Teilnehmer) ist das Jugendorchester der Akkordeon-Gruppe Münstertal unter Silke D’Inka (Oberstufe). Das beste Schülerorchester (sieben Teilnehmer) ist das Akkordeon-Orchester Isny III unter Ulrike Gnacke (Mittelstufe).

Neben Deutschland kamen die rund 3000 Teilnehmer aus Dänemark, Irland, Kroatien, Moldawien, Niederlande, Polen, Schweiz, Spanien, Österreich, Australien, Neuseeland, Litauen und Großbritannien.

Alle Orchester hatten sich laut Pressemitteilung bestens vorbereitet. Sowohl Professionals als auch Erwachsene, Jugendliche und Schüler hätten in unterschiedlichen Kategorien und Schwierigkeitsgraden großartige Leistungen erbracht. Unter der Wettbewerbsliteratur waren Originalkompositionen oder Arrangements klassischer oder unterhaltender Werke. Die 23-köpfige internationale Jury sei von dem hohen Niveau der Teilnehmer und besonders der Jugendorchester beeindruckt gewesen. Da entschieden manchmal Zehntelpunkte über die Platzierung.

Hans-Günther Kölz hatte die Teilnehmer des Play-along-Orchesters zwei Tage auf ihren Auftritt vorbereitet. Unter anderem wurde das Werk „Pegasus“ von Hans-Günther Kölz uraufgeführt, das er extra für diesen Anlass komponiert hatte.

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