Talheim lässt Bäume auf Gemeindegebiet erfassen

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 Die vorbereitete Fläche, auf welcher der Bauwagen zu stehen kommt. Ebenso ist der zu kontrollierende Baumbestand zu sehen.
Die vorbereitete Fläche, auf welcher der Bauwagen zu stehen kommt. Ebenso ist der zu kontrollierende Baumbestand zu sehen. (Foto: Silvia Müller)

Die Errichtung des Talheimer Waldkindergartens nimmt immer konkretere Formen an. Die Fläche für die Aufstellung des Bauwagens, in dem sich die Kinder aufhalten werden ist vorbereitet, ein angemessener Abstand zum Baumbestand ist geschaffen worden. Daraus ist die Notwendigkeit einer Baumkontrolle offensichtlich geworden. Das war Thema im Talheimer Gemeinderat.

Bei einem Ortstermin mit Andreas Bauer, einem Ingenieur für moderne Baumpflege und Forstarbeiten, sind die Bäume rund um den Standort des Bauwagens, aber auch die Bäume entlang des Weges vom Treffpunkt der Erzieherinnen mit den Eltern und den Kindern, hin zum Bauwagen, überprüft worden. Dabei wurde festgelegt, in welchem Umfang abgestorbenes Astmaterial entfernt werden muss.

Da solche Baumkontrollen in regelmäßigen Zeitabständen erforderlich sind, schlug Andreas Bauer vor, ein Baumkataster anzulegen. Dafür soll jeder zu kontrollierende Baum ein Nummernblättchen erhalten, die Kontrolle wird in einem Protokoll festgehalten. Diese Kontrolle wird in dem Baumkataster festgehalten. Das brachte Bürgermeister Martin Hall auf die Idee, alle „kommunalen“ Bäume erfassen zu lassen. Diesen Vorschlag legte er den Gemeinderäten vor. Es handele sich um einen Bestand von 50 bis 100 Bäumen. Die erste Erfassung koste 7,50 Euro, für jede weitere Kontrolle würden vier Euro fällig, erfuhren die Räte. Sie stimmten dem Vorschlag einstimmig zu.

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