Kürbis mit Ohren bekommt den ersten Preis

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 Die Preisträger und die Jurymitglieder: (von links) Salome und Noemi Pomarico, Vincent Hamm, Simon Jöhnk, Nikita Ruppel mit Max
Die Preisträger und die Jurymitglieder: (von links) Salome und Noemi Pomarico, Vincent Hamm, Simon Jöhnk, Nikita Ruppel mit Maxim, Chiara Lißner, Janice Faina. (Foto: Silvia Müller)
Silvia Müller

Das Kürbisfest des Talheimer Narrenvereins Lupfengeister ist in diesem Jahr mit einer Prämierung der schaurigsten Kürbisgesichter verbunden gewesen. Salome und Noemi Pomarico, unterstützt von ihren Eltern Claudia und Sabino, ist es gelungen, den gruseligsten Geist zu schnitzen. Die meiste Arbeit machte sich Nikita Ruppel, der für seinen Sohn einen Kürbis schnitzte, was ihm den zweiten Platz einbrachte.

Der Klassiker, ein Geistergesicht wie auf dem Ankündigungsplakat zur Veranstaltung, ist Tatjana Lißner für ihre Tochter Chiara gelungen. Dafür erhielt sie den dritten Preis. Die Jury wurde von den jungen Vereinsmitgliedern Janice Faina, Vincent Hamm und Simon Jöhnk gebildet. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagte Vincent Hamm zu Beginn der Siegerehrung. „Alle Kürbisse sind sehr schön gearbeitet, und so haben wir uns überlegt, nach welchen Kriterien wir die ganz besonderen beurteilen“, so Hamm. Der Erstplatzierte schien der Jury am kreativsten gearbeitet. Er habe ja sogar Ohren, fiel den jungen Leuten auf. Der zweite Kürbis zeigte nach Ansicht der Jury das außergewöhnlichste Muster und hatte den originellsten Deckel. „Und der Dritte ist einfach so niedlich“, meinte Janice Faina.

Der Prämierung war ein turbulenter Nachmittag vorausgegangen: Kürbisse abholen, aushöhlen und schnitzen, dazwischen eine Erfrischung, Kaffee trinken und Kuchen essen; die Zeit verging schnell für die Gäste, und zuletzt freuten sich die Kinder, ein Gruselgesicht mit nach Hause nehmen zu können. Die Lupfengeister ihrerseits freuten sich über den Anklang, den die Veranstaltung nach vielen Jahren in der Bevölkerung immer noch findet.

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