Gerhard Späth erhält Silbernes Ehrenschild

Lesedauer: 3 Min

Ganz im Zeichen des 125-jährigen Bestehens hat der Wanderabschluss der Talheimer Ortsgruppe des Schwäbischen Albverein kürzlich in der Pfarrscheuer stattgefunden. In den vergangenen 25 Jahren war Gerhard Späth der Vertrauensmann in Talheim. Darüber hinaus war er viele Jahre lang Wander-, Wege- und Turnwart und engagierte sich für die Talheimer Ortsgruppe. Dafür wurde er mit dem Silbernen Ehrenschild des Hauptvereins ausgezeichnet.

Sichtlich gerührt nahm Gerhard Späth diese Ehrung aus den Händen von Gau-Obmann Klaus Butschle entgegen. Für den langjährigen Vorsitzenden kam die Ehrung überraschend. Butschle erinnerte in seiner Ansprache an die Anfänge der Schwäbischen Albvereine, die aus den im 19. Jahrhundert existierenden Verschönerungsvereinen hervor gegangen sind. „Deren Engagement endete damals an der Gemarkungsgrenze. Deshalb war klar, dass man einen übergeordneten Verband braucht“, sagte er.

Es habe immer Menschen mit Visionen, Begeisterung und persönlichem Engagement gebraucht, um 125 Jahre alt zu werden, so Butschle. „Die Talheimer Ortsgruppe hat von Anfang an Spuren hinterlassen und ist aus dem Ortsgeschehen nicht mehr wegzudenken“, sagte der Gau-Obmann.

Damit spielte er unter anderem auf die Pflege des Lupfenturms und dessen Umgebung durch die Talheimer Mitglieder an. Ebenso auf den Baar-Treff, der immer am 1. Mai, zwischenzeitlich auf dem neu eingerichteten Festplatz auf der Wilhelmshöhe, stattfindet. Der amtierende Vertrauensmann Rudi Späth kürte die Wanderkönige Karl Messner sowie Anni und Jürgen Müller. Bei den Wanderführern Jürgen Müller, Maria Hauser, Karl Messner, Artur Leitz, Martha Emig und Gerhard Späth bedankte sich Rudi Späth mit einem Weinpräsent.

Ortsübergreifende Aktionen und Wanderungen

In seinem Ausblick kündigte Rudi Späth an, dass man im kommenden Jahr verstärkt ortsübergreifende Aktionen und Wanderungen durchführen möchte. So sollen andere Ortsgruppen kennen gelernt werden. Den Abschluss des Programms bildete das „Rucksack-Schätzen“. Das Gewicht eines mit einem Vesper gefüllten Rucksacks muss geschätzt werden. Wer dem tatsächlichen Gewicht mit seiner Schätzung am nächsten kommt, erhält den Inhalt. Das war diesmal Herbert Götz, einer von 30 Schätzern. Dessen Schätzung lautete auf 3560 Gramm, der Rucksack wog 3650 Gramm.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen