Feuerwehrnachwuchs arbeitet Hand in Hand

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 Nah dran an der Realität war die Übung der Jugendfeuerwehren.
Nah dran an der Realität war die Übung der Jugendfeuerwehren. (Foto: Silvia Müller)
Silvia Müller

Nur eine Woche nach der Hauptübung der Aktiven hat in Talheim die Jahresübung der Jugendfeuerwehr stattgefunden. Gemeinsam mit der Eßlinger Jugendwehr haben die Jugendlichen den simulierten Brandfall sehr gut gemeistert.

Um 19 Uhr begann die Übung, was also bedeutete, auch mit der Dunkelheit zurecht zu kommen. Ein Werkstattbrand nach einer Explosion, einhergehend mit einer starken Verrauchung des Gebäudes und drei verletzten Personen, war das angenommene Szenario.

In Minutenschnelle war die Talheimer Jugendfeuerwehr vor Ort, die Eßlinger Einsatzkräfte folgten kurz darauf. Einsatzleiter Philipp Irion, der auch Kommandant der Jugendfeuerwehr ist, koordinierte den Einsatz seiner Jugend, Sedrik Schreiner leitete die Eßlinger Jugend. Für Talheim gaben Dustin Messner und Antonio Simmerer als Gruppenführer die Anweisungen, die Eßlinger nahmen ihre Order von Nils Taschler entgegen. Martin Kefer unterstützte die Eßlinger Jugend als Maschinist.

Alle Kräfte arbeiteten, ganz zur Zufriedenheit ihrer Kommandanten, Hand in Hand. Am Einsatzort in der Tuninger Straße musste zunächst die Wasserversorgung vor dem Gebäude von einem Unterflurhydranten aus hergestellt werden. Hinter dem Haus mussten die Jugendlichen mittels einer Riegelstellung ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude verhindern. Für die Wasserversorgung wurden die Wasserschläuche an einem Überflurhydranten angebracht. Parallel wurden die verletzten Personen gesucht und der Betreuung durch weitere Helfer übergeben.

Beim Einsatz lernte der Feuerwehrnachwuchs den Umgang mit einem Stromerzeuger, der den Strom für die Beleuchtung sicherstellte, und den Umgang mit dem Drucklüfter, der zum Einsatz kam, um den entstandenen Rauch aus dem Gebäude zu blasen. Beide Jugendwarte lobten den Einsatz- und Leistungswillen, die Disziplin und das Engagement ihrer Jugend.

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