Zwei Chöre lassen es krachen

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Doppelkonzert PrimA Spaichingen und Projektchor Aldingen
Doppelkonzert PrimA Spaichingen und Projektchor Aldingen (Foto: Manfred Brugger)
Manfred Brugger

Kriminal-Tango: Dunkle Gestalten, rotes Licht und plötzlich ein Schuss. Die unerschrockenen Gäste beim Doppelkonzert des PrimAChors Spaichingen und des Projektchors Aldingen haben die Aula des Gymnasiums in eine schummrige Räuberhöhle verwandelt und am Samstagabend bis auf den letzten Platz gefüllt. Und die Zuhörer sind für ihren Mut belohnt worden und haben ihr Kommen nicht bereut.

Unvergessliche Melodien

Die beiden 25- beziehungsweise 35-köpfigen Ensembles (darunter jeweils acht Männer) haben ihrem gespannten Publikum unvergessliche Melodien präsentiert: Die Trailer aus mehreren James-Bond-Filmen (von „Goldfinger“ bis „Skyfall“), ABBA-Ohwürmer wie „Money, Money“, „Mama Mia“, „SOS“ und „Fernando“ und die Hobbit-Hymne „I See Fire“.

Die instrumentale Begleitung dazu würde Interpol zur Ehre gereichen: Am Klavier saßen ein Grieche (Dimitri Theologitis) und ein Franzose (Cedric Biamont), am Schlagzeug ein US-Amerikaner (Joe Kenney). Dazu kamen in der Ansage – neben Alfons Liebermann – noch ein Brite (Nicolas Freakes), und in der Stabführung die Ungarin Katalin Theologitis sowie ihr Aldinger Pendant Monika Kohler.

Gemeinsamer Dank an die Musik

Was wäre die Welt ohne Musik? In der Zugabe samt einem Solo-Part von Susanna Folk taten sich die beiden Chöre zur Hymne der modernen Musik zusammen, dem „Thank You for the Music“.

Und reichlich Grund zu danken hatte zum Schluss auch der gastgebende Liederkranz-Vorsitzende Rudi Irion, der – am Vorabend des Muttertags – fleißig Blumen und Küsschen verteilen ließ.

Eine Fotogalerie zum Konzert gibt es unter:

www.schwaebische.de/doppelkonzert-spaichingen

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