Zu schade, um viel zu schlafen

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Ereignisreiche Tage auf dem Allenspacher Hof haben 32 Kinder und Jugendliche des Musikvereins Böttingen erlebt.
Ereignisreiche Tage auf dem Allenspacher Hof haben 32 Kinder und Jugendliche des Musikvereins Böttingen erlebt. (Foto: Anja Hamm)
Anja Hamm

32 Kinder und Jugendliche des Musikvereins haben jüngst ein erlebnisreiches Beisammensein auf dem Allensbacher Hof verbracht. Die fleißigen Helfer, die dieses Fest organisierten, die von der Feuerwehr zur Verfügung gestellten Zelte und die tolle Wetterlage machten die Freizeit zu einem vollen Erfolg mit vielen Stunden im Freien – und teilweise wenigen Stunden Schlaf.

Zunächst begaben sich die Musikanten auf eine kurze Wanderung vom Skilift zum Allensbacher Hof. Nachdem jeder seinen Schlafplatz in den von der Feuerwehr zur Verfügung gestellten Zelten oder im Schafstall bezogen hatte, traten die Kinder in sieben Gruppen zur Hof-Olympiade an.

Die Aufgabe des Spiels „Hula-Hoop-Schlange“ war es, einen Ring so schnell wie möglich vom Beginn der sich an den Händen haltenden Gruppe an das Ende weiterzugeben, ohne die gebildete Schlange dabei zu unterbrechen. Bei einem Wurfspiel wurden Boccia-Kugeln möglichst nah in die Mitte einer auf dem Boden markierten Zielscheibe geworfen. Bei dem dritten Spiel, dem Wasserparcours, bestritten die Gruppen mit einem Ball zwischen den Beinen und einem Becher voll Wasser ein Slalom, an dessen Ende ein Eimer zum Abladen des transportierten Wassers bereitstand.

Bei dem darauffolgenden Spiel mussten blind Gegenstände, wie eine Marschgabel, eine Zitrone oder ein Lockenwickler (der vor allem bei Jungs große Probleme bereitete), erraten werden. Die Aufgabe des Schätzspiels war es, möglichst genau 200 Gramm Sand in einen Becher abzufüllen. Ein Musikquiz war das letzte Spiel der Olympiade. Als Preis gab es für alle Teilnehmer einen und für die Gewinner je zwei Magnete für den Notenständer und je Gruppe eine Prinzenrolle.

Nach dem wohlverdienten Grillen mit Wurst und Stockbrot fanden die Werwölfe in Form eines Gruppenspiels wieder ihren Weg zum Lagerfeuer, sodass die Zeit im Nu verging und die Nachtruhe schon bald bevorstand. Aufgrund von schwerwiegender Müdigkeit, die den Einen oder Anderen heimsuchte, war die Nacht vor allem für die im Schafstall Schlafenden eher kurz.

Nach einem süßen Frühstück und nochmals schönen Stunden im Freien gingen die letzten 24 Stunden beim traditionellen Backen der selbstgemachten Pizzas im Backhäusle zu Ende.

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