Waldmeister als Tee oder Likör

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 Waldmeister fühlt sich im Schatten unter Bäumen am wohlsten.
Waldmeister fühlt sich im Schatten unter Bäumen am wohlsten. (Foto: dpa-tmn)

In unserer wöchentlichen Serie mit Beiträgen des Spaichinger Heilpraktikers Helmuth Gruner müssen wir noch Rezeptvorschläge des Artikels über Waldmeister nachliefern:

Waldmeister-Tinktur: zwei Teelöffel getrocknete Blätter mit 100 Milliliter hochprozentigem Alkohol übergießen, zehn Tage in der Wärme stehen lassen, dann abfiltern. Nur tropfenweise verwenden.

Waldmeisterlikör: Ein Büschel Waldmeister (15 bis 20 Pflanzen) mitsamt den Blüten mit einem Liter Obstbrand oder Korn übergießen und für drei Wochen an einen warmen Platz stellen. Danach abfiltern und mit einer Zuckerlösung je nach Geschmack süßen. Der Likör muss drei Monate im Keller lagern, um zu reifen.

Maibowle, alkoholfrei: Ein Büschel Waldmeister (vor der Blüte) einige Stunden anwelken lassen, dann mit dem Kopf nach unten in einen Liter mit Wasser verdünntem Apfelsaft geben. Die Schnittflächen der Stiele sollten nicht mit dem Getränk in Berührung kommen. Zwei Natur-Zitronen in Scheiben schneiden und ebenfalls zufügen. Alles etwa eine halbe Stunde abgedeckt stehen lassen. Dies ist ein erfrischendes Getränk, das man nach Belieben süßen oder mit Wasser verdünnen kann.

Tee: Ein Teelöffel Kraut wird mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergossen und ist nach einer Ziehzeit von fünf Minuten gebrauchsfertig. Zwei bis drei Tassen pro Tag sind bei den oben genannten Indikationen angebracht. Man sollte Waldmeister immer eher geringer als zu hoch dosieren.

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