Wahlkampf: SPD fordert bezahlbare Wohnungen

Lesedauer: 2 Min
 Die SPD äußert sich zum Wohnungsmarkt.
Die SPD äußert sich zum Wohnungsmarkt. (Foto: Michael Hanschke)
Schwäbische Zeitung

Der SPD-Ortsverein Spaichingen-Heuberg fordert in einer Pressemitteilung eine aktivere Wohnungspolitik und bedarfsgerechte kleinere Wohnungen.

Für Personen mit Problemen beim Zugang zum Wohnungsmarkt oder Menschen mit geringem Einkommen gestalte sich die Wohnraumversorgung schwierig, heißt es in der Mitteilung. Die Zuweisung von Geflüchteten erschwere das Angebot von preisgünstigem Wohnraum zusätzlich. Der knappe preisgünstige Wohnraum in Spaichingen sei aber nicht ein Phänomen des aktuellen Marktes, heißt es von Seiten des SPD-Ortsvereins, es sei ein Resultat von vernachlässigter aktiver Wohnungspolitik in der Stadt. Eine aktive soziale Wohnungspolitik dürfe nicht von der Konjunkturlage abhängen und nicht als kurzfristige Reaktion auf Engpässe der Versorgung in Spaichingen gesehen werden, so die SPD weiter. Wohnen müsse auch öffentliche Aufgabe sein. Die Finanzierung dieser aktiven Wohnungspolitik könne über Fördermittel des Landes aus dem Kommunalfonds Wohnraumoffensive BW beantragt werden, so die SPD. „Wohnraum ist auch in Spaichingen zwischenzeitlich ein Luxusgut geworden, das sich Familien, Alleinerziehende und Ältere kaum leisten können“, heißt es in der Mitteilung der SPD. Immer weniger Menschen wohnten in immer größeren Wohnungen. Da solche großen Wohnungen nicht immer notwendig sind,so die SPD, solle man für junge Menschen, Singles und Menschen, die im Alter alleine leben, kleinere Wohnungen anbieten.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen