„The Dukes“ heizen auf der Bleiche ein

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Tanzen zur Musik der Größten im Rock – auch das war möglich beim Konzert der „Dukes“.
Tanzen zur Musik der Größten im Rock – auch das war möglich beim Konzert der „Dukes“. (Foto: Bianka Roith)
Bianka Roith

Spaichingen – Sie haben längst Kultstatus, die Musiker der Gruppe „The Dukes“. Am Samstag haben Siegfried Hagen (Schlagzeug), Charly Maurer (E-Bass), Kurt Beyerle (Keyboard) und Gerd Aicher, genannt Doc (Gitarre), Premiere gefeiert im Landgasthof „Bleiche“.

Ihre Fans haben sie sogar mitgebracht. „Wir sind lokal bekannt und haben unsere Fangemeinde“, erklärt Doc Gerd Aicher stolz. Rund 90 Personen waren angemeldet zum Konzert unter dem Motto „Rock unterm Dreifaltigkeitsberg“ und es waren sicher noch viel mehr, die diesen Musikgenuss erleben und mitfeiern wollten.

Geboten wurde vor allem Musik aus den 60er Jahren und Classic Rock. Sehr viele Besucher hielt es nicht lange auf den Stühlen. Schon beim zweiten Lied der Gruppe wurde nicht nur im Rhythmus geklatscht und gewippt, sondern mitgetanzt. Es kamen immer mehr Leute dazu, die das Tanzbein geschwungen haben. Sehr schnell waren es auch Paare, die zur Musik von „The Dukes“ tanzten. Ein Paar streute sogar Pulver auf den Boden, um auf dem eher glatten Boden eine Grundlage fürs schwungvolle Tanzen zu haben.

Die Gruppe bot eine gelungene Mischung aus Stücken von den Beatles, Rolling Stones, CCR (Creedence Clearwater Revival), Chuck Berry, Van Morrison, Pink Floyd, den Rattles, aber auch Peter Maffay. Und zwar von Hand gemachte Musik, Musik, so wie früher.

„The Dukes“ gibt es seit den 60er-Jahren. Es gab eine berufliche Unterbrechung, doch 2005 wurde wieder durchgestartet. Und jede Woche wird bei Charly Maurer in einem Nebenraum im Möbelhaus „Avanti“ geprobt. „Früher haben wir auf vielen Jugendbällen gespielt“, erzählt Siegfried Hagen. Heute sind es diverse Konzerte. Ab 2006 waren die Musiker oft in Spaichingen im „Ochsenstüble“ und „Weindorf“ zu Gast. Sie spielen heute auch auf Geburtstagen, Betriebsfeiern und demnächst bei einer Hochzeit am Ammersee. „Und heute sind wir finanziell unabhängig und haben die Instrumente und das Equipment, von dem wir als Jugendliche geträumt haben“, sagt Doc Gerd Aicher.

Auch der „Bleiche-Bauer“ Hubert Dreher-Hager, der das Lokal verpachtet hat und mit den Musikern befreundet ist, ist stolz. Und das „Bleiche“-Serviceteam jonglierte mit Essenstellern und Getränken gekonnt um die tanzenden Gäste herum.

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