Spaichinger Stadträte begrüßen den Klinikentscheid

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 Der Kreistag hat die Entscheidung über den Spaichinger Klinikstandort vorerst vertagt und will zunächst ein Gutachten erstellen
Der Kreistag hat die Entscheidung über den Spaichinger Klinikstandort vorerst vertagt und will zunächst ein Gutachten erstellen lassen. Die Spaichinger Stadträte Walter Thesz (SPD) , Marcel Aulila (FDP) und Heinrich Staudenmayer (FW) begrüßen diese Entscheidung. (Foto: Emanuel Hege)
Schwäbische Zeitung

Die Spaichinger Stadträte Walter Thesz (SPD) , Marcel Aulila (FDP) und Heinrich Staudenmayer (FW) begrüßen in einer gemeinsamen Pressemitteilung den Beschluss des Kreistages, die Entscheidung über den Spaichinger Klinikstandort vorerst zu vertagen und zunächst ein Gutachten erstellen zu lassen. Der von der CDU und den Kreisräten Kustermann (FW), Grimm (FDP) und Kiekbusch (SPD) unterstütze Antrag werde aus Sicht der drei Stadträte für mehr Sachlichkeit und eine fundierte Entscheidungsgrundlage sorgen, heißt es in der Stellungnahme.

„Es besteht wieder Hoffnung für den Spaichinger Standort“

„Es besteht wieder Hoffnung für den Spaichinger Standort und der Kreistag ist nicht dazu gezwungen eine Entscheidung über das Knie zu brechen“, wird Walter Thesz in der gemeinsamen Pressemitteilung zitiert. „Vor allem wird die Entscheidung des Kreistages auch den Sorgen und Ängsten der Bürger und Bürgerinnen gerecht, die zu Recht nicht verstehen können, weswegen der Standort Spaichingen in solch einer Eile geschlossen werden sollte“ ergänzt Aulila.

„Als Spaichinger Stadträte sind wir im Rahmen unserer Möglichkeiten jedenfalls weiterhin bereit die besten Rahmenbedingungen für das Spaichinger Krankenhaus zu schaffen“ sagt der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Heinrich Staudenmayer. Den Kreistag fordern die drei Stadträte auf, wachsam zu bleiben.

Denn wenn weiter Strukturen am Spaichinger Krankenhaus abgeschafft werden und sich nicht ernsthaft um die Personalgewinnung gekümmert wird, dann stünde das Ergebnis des Gutachtes bereits heute schon fest, heißt es abschließend in dem Schreiben der drei Stadträte.

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