Spaichinger Schülerinnen entwickeln Obstsalatmaschine

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 Nina Müller (links) und Finja Ledwig an ihrem Obst-O-Mat
Nina Müller (links) und Finja Ledwig an ihrem Obst-O-Mat (Foto: Gymnasium Spaichingen)
Schwäbische Zeitung

Mit Nina Müller und Finja Ledwig hat sich auch in diesem Jahr ein Team des Gymnasiums Spaichingen für die Endrunde des Artur-Fischer-Erfinderpreises qualifiziert.

Für beide Schülerinnen sei es frustrierend gewesen, so das Gymnasium in seiner Mitteilung, wenn man sich für einen Obstsalat entscheidet und dann merkt, dass eine Frucht darin enthalten ist, die einem nicht schmeckt. Schade um die Verschwendung! Ihre Idee war es daher, ein Gerät zu entwickeln, das eine gesunde Ernährung ansprechend macht, so Nahrungsverschwendung reduziert und auch ohne Anwesenheit eines Mitarbeiters betätigt werden kann.

Seit zwei Jahren entwickeln nun die beiden Tüftlerinnen in der Arbeitsgemeinschaft „Forschen und Erfinden“ ihr Produkt: Der Obst-O-Mat ist eine Obstsalatmaschine, mit der man auf Knopfdruck einen beliebigen Obstsalat zusammenstellen kann.

Er ist mit mehreren Behältern bestückt, die von oben mit verschiedenen Obstsorten befüllt werden können. Über ein Fließband kann man, indem mithilfe eines Druckschalters dieses elektronisch angetrieben wird, eine Schale unter einen beliebigen Obstbehälter positionieren und so eine gewünschte Obstsorte auswählen. Das Obst lässt sich dabei individuell dosieren.

Mit dieser Entwicklung konnten Nina Müller und Finja Ledwig die Jury der ersten Auswahlrunde überzeugen und sind nun zur Endrunde des Artur-Fischer-Erfinderpreises im Haus der Wirtschaft in Stuttgart eingeladen.

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