Spaichinger Badgers legen ein 5:2 vor

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 Die Spaichinger Badgers nach ihrem 5:2-Coup im Hinspiel des Play-off-Viertelfinales gegen die Berlin Unitas.
Die Spaichinger Badgers nach ihrem 5:2-Coup im Hinspiel des Play-off-Viertelfinales gegen die Berlin Unitas. (Foto: RV Spaichingen)
Schwäbische Zeitung

Die Spaichinger Badgers haben ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Inlinehockeyspieler aus der Primstadt besiegten vor 500 begeisterten Zuschauern im Play-off-Viertelfinal-Hinspiel die Unitas Berlin 5:2. Das Rückspiel beim Meister der zweiten Bundesliga Nord findet am 20. Oktober statt.

Play-offs, gute Stimmung in der vollen RVS-Arena und Gäste aus der Hauptstadt zu Besuch. Bereits vor dem Spiel war die Vorfreude auf die Partie gegen Berlin auf Seiten der Spaichinger groß. Dass am Ende ein nicht unverdienter 5:2-Sieg heraussprang, machte den Abend perfekt.

„Ein wirklich gutes Spiel meiner Mannschaft, darauf können wir aufbauen. Drei Tore sind im Skaterhockey nicht viel, das wissen wir selbst. Aber dennoch ist das eine ordentliche Ausgangsposition für das Rückspiel“, sagte ein zufriedener Trainer Martin Huber.

Im ersten Drittel sahen die zahlreichen Fans in der RVS-Arena ein vorsichtiges Spiel beider Mannschaften. Keiner wollte den ersten Fehler machen und in Rückstand geraten. Folgerichtig endete das Drittel torlos.

Im zweiten Drittel sollte es dann auch mit dem Tore schießen klappen. Bereits eine Minute nach Wiederanpfiff spielte Routinier Elias Butz Julian Sauter schön frei, der mit einem platzierten Schuss das 1:0 erzielte. Die Badgers drückten nun das 2:0. In der 25. Minute war es dann soweit. Der Mann des Abends, Badgers-Stürmer Leo Krebs, erzielte in Überzahl den zweiten Treffer. In der 27. Minute folgte dann der erste Fehler der Badgers-Defensive. Der ent-eilte Berliner konnte nur per Foul gestoppt werden. Nationalspieler Niklas Pilz verwandelte den fälligen Penalty und brachte die Gäste auf die Anzeigetafel. Kein Grund zur Sorge, denn die Badgers ließen sich davon nicht von ihrem Spielplan abbringen. So gab es vier Minuten später ebenfalls einen Penalty, diesmal aber für die Badgers. Leo Krebs ließ sich nicht lange bitten und verwandelte zum 3:1. 30 Sekunden vor der zweiten Drittelpause fiel dann gar das 4:1 durch Elias Butz.

Im letzten Drittel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Dem 5:1 von Hannes Koringer folgte postwendend das 5:2 der Berliner.

Das Rückspiel findet am 20. Oktober in der deutschen Hauptstadt statt. Die favorisierten Berliner werden alles daran setzen, doch noch die nächste Runde zu erreichen. Aber auch die Spaichinger schielen nach diesem Ergebnis auf den Halbfinaleinzug.

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