Soundstorm rockt die „Bleiche“

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 Zu ihrem 15-jährigen Bestehen hat die Band Soundstorm den Besuchern in der voll besetzten „Bleiche“ mit ihrer Musik so richtig
Zu ihrem 15-jährigen Bestehen hat die Band Soundstorm den Besuchern in der voll besetzten „Bleiche“ mit ihrer Musik so richtig „eingeheizt“. (Foto: Denise Palik)
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„Sweet Home Alabama, where the skies are so blue ...“, so hat es am Wochenende laut aus dem Landgasthof „Bleiche“ in Spaichingen geklungen. Grund war das Konzert zum 15-jährige Bestehen von Soundstorm, einer Coverband, die in Spaichingen ihren Ursprung hat, deren Namen aber mittlerweile im gesamten Raum Tuttlingen und Rottweil ein Begriff ist.

Die Band besteht mittlerweile aus fünf Musikern: Sabrina Auber (Keyboard und Gesang), Robin Baumann (Keyboard und Gesang), Klemens Arnold (Gitarre und Gesang), Dominik Schmid (Schlagzeug) und Emir Derviskadic (Bass). Und diese Besetzung heizte den zahlreichen Zuschauern im vollbesetzten Landgasthof „Bleiche“ mit einem bunten Mix aus Rock und Pop der 70er- und 80er-Jahre bis heute richtig ein. Bei Hits wie „Say You Will“ von Foreigner, „Rock You Like a Hurricane“ von den Scorpions, „Angels“ von Robbie Williams, „Westerland“ von den Ärzten, „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang oder „Nothing Else Matters“ von Metallica blieb auch keiner lange auf seinem Stuhl sitzen – es wurde gesungen und getanzt.

Für ihr „Geburtstagskonzert“ hatten sich die Mitglieder von Sound-storm nicht nur ihre Lieblingslieder der vergangenen Jahre ausgesucht, sondern auch noch einige Highlights vorbereitet. Zum einen spielte die Band einige Titel in ihrer Gründungsbesetzung. Das waren neben Klemens Arnold und Robin Baumann auch Daniel Baumann, der Bruder von Robin, der an der E-Gitarre zuhause ist. Die Zuschauer konnten hierbei hören, wie perfekt eingespielt die drei sind – und das, obwohl Daniel Baumann bereits seit 2013 nicht mehr in der Band mitspielt.

Eine weitere Überraschung war der 16-jährige Luca Boschanowitsch aus Spaichingen, der bereits als Baby bei zahlreichen Auftritten von Soundstorm dabei war und als jüngster Fan galt. Er spielt heute selbst Schlagzeug und durfte bei „Hotel California“ von den Eagles, dem allerersten Song der Band, den sie damals im Jahr 2004 gespielt hatten, mitspielen.

Das Konzert selbst kostete keinen Eintritt, allerdings wurde ein Hut herumgereicht – aber das Geld ging nicht an Soundstorm. „Wir wollten mit diesem Abend nichts verdienen“, erklärte Robin Baumann. Deswegen habe man sich überlegt, das Geld zu spenden. Entschieden für diese Spende hat sich die Band aus persönlicher Betroffenheit für den Hebammenverein „Bunter Kreis – Leben geben“, der unter anderem am Schwarzwald-Baar-Klinikum tätig ist, und von dem auch einige Vertreter beim Jubiläumskonzert dabei waren. „Ihr habt uns in einer schweren Zeit sehr geholfen und euch verdanke ich es, dass es meinem Sohn heute so gut geht“, fand Robin Baumann bewegende Worte. „Vielen Dank dafür. Ich hoffe, ihr könnt das Geld sinnvoll einsetzen.“ Zusammengekommen sind nach Angaben der Band über 900 Euro, die Soundstorm auf 1000 Euro aufrunden wird.

Über drei Stunden voller Gitarrenklänge und mehrstimmigem Gesang später war Soundstorm dann am Ende seines Konzerts angekommen. Überwältigt von der Resonanz, verabschiedete sich die Band mit den Worten „Ihr seid der Wahnsinn!“, und mehreren Zugaben.

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