Schillerschule feiert mit Mitmachprogramm

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Bei der Mitmach-Trommelaktion hatten Erwachsene und Kinder ihren Spaß.
Bei der Mitmach-Trommelaktion hatten Erwachsene und Kinder ihren Spaß. (Foto: Herlinde Groß)
Herlinde Groß

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Viele Schüler, viele Eltern und demzufolge viele Helfer sind beim Schulfest der Schillerschule am Wochenende im Einsatz gewesen. Das Organisationsteam mit Elke Fleck, Carolin Grimm, Kathrin Kimmel, Carla Krauß, Sandra Loebel und dem Elternbeirat hatte gute Vorarbeit geleistet, so dass alles wie am Schnürchen lief. Angefangen von der Vorstellung der Schülerprojekte über verschiedene Vorführungen bis zur super Bewirtung.

Der große Event wurde mit dem Chor der Grundschüler und der Mundharmonika-Kids unter der Leitung von Martin Binder eröffnet. Mit Begeisterung sangen die Schüler den Schulfest-Song „Wir feiern heut ein Schulfest und alle sind schon hier“.

Dicht an dicht standen die Eltern mit einem großen Anhang im Schlepptau und auch sonstige Besucher in der Schulaula verfolgten das Singen und Musizieren der Schüler. Zu einem Höhepunkt wurde der Chor „Freude schöner Götterfunken“, den Lisa Winzer am Cello begleitete.

Zum ersten Mal durfte Rektor Michael Maurer die vielen Gäste zum Schulfest begrüßen. Er dankte den Organisationsteams und vor allen den über 55 Helfern des Fests. Anschließend gab er den Startschuss für den „ABC-Rock“, der lautstark von den Schülern gesungen wurde.

Während sich die Schüler in ihre Klassenzimmer begaben, um ihre Projekte vorzustellen, leerte sich langsam die Aula. Viele Gäste strömten nach draußen und stillten zuerst mal ihren Durst. Inzwischen hatte sich auch die Stadtkapelle einen Platz im Schatten gesucht und unterhielt während des Mittagessens die Gäste mit fetzigen Melodien.

Dann entstand eine regelrechte Völkerwanderung im Schulhaus.

Auf den Gängen und in den Klassenzimmern war einiges zu bewundern, was in der Gruppenarbeit entstand. Zum Thema „PET“ (Polyethylen Terephthalat) gab es in Form von Zeichnungen eine Teppichgalerie, Bepflanzungen in aufgeschnittenen Flaschen, kleine Gartenbeete in Ramabechern sowie Windlichter.

Ein Videofilm zeigte, wie die Kinder auf einer Pferderanch ihre Lieblinge putzten, striegelten und zu guter Letzt ritten. Zuvor wurde im theoretischen Unterricht die Verhaltensweise des Pferdes studiert. Auch was die Pferde am liebsten fressen und was absolut schlecht für sie ist.

Eine andere Gruppe befasste sich mit dem Thema Bienen. Hier wurden Lebensräume für die kleinen Insekten geschaffen, aber auch über fehlende Lebensräume diskutiert, worauf die Artenvielfaltminimierung zurückzuführen ist.

Einige Projektgruppen verkauften die hergestellten Gegenstände zugunsten des Fördervereins wie Lampen, Gartenstecker, Kissen, Häkelmonster, Fliegenpilze aus Beton, Keilrahmen und vieles mehr. Natürlich durfte auch das Projekt Indianer mit dem berühmtesten Häuptling „Sitting Bull“ nicht fehlen. Hier gab es ein echtes Tipi, verschiedene Traumfänger und Perlenschmuck zu bewundern.

Tattoo zur Gaudi

Und dann wurde natürlich das Kinderschminken von Kind zu Kind zum Renner. Jung und Alt ließen sich gleichermaßen, vielleicht auch aus Gaudi, tätowieren.

Im Freigelände der Schule war eine Spielstraße aufgebaut, an der sich hauptsächlich die jüngeren Kinder beteiligten. Beim Segway fahren konnte man auch viele Erwachsene in der Warteschlange entdecken. Als Knüller entpuppte sich das „Smoothie-Fahrrad“. Hier wurden mit eigener Körperkraft Früchtesmoothies nach wohlklingenden Rezepten wie Märchenfee oder Froschkönig hergestellt. Auf der Wiese hinter dem Schulgebäude war großes Bumerang-Werfen angesagt und im Schulhof war die Stadtkapelle mit ihrem Instrumentenkarussell vertreten.

Als dann alles fast müde vom Schauen und Mitmachen war, kamen Karl Heinz Wagner und Marion Krüger mit ihrer großen Mitmach-Trommelaktion. Unter Anleitung spielten Kinder und Erwachsene auf den zur Verfügung gestellten Rhythmusinstrumenten, die sich aus Trommeln in allen Größen, Bongos und Rasseln zusammensetzten, bis ein vollwertiges Percussionsensemble entstand. Für Abkühlung sorgte dann ein Eis vom Eiswagen. Nachmittags waren viele Besucher vom Mitmachen und Anschauen so geschafft, dass die Sitzgelegenheiten unter dem Schuldach restlos besetzt waren.

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