Schüler lernen gesunde Ernährung

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 In der Küche der AOK haben die Rupert-Mayer-Schüler gelernt, gesund zu kochen.
In der Küche der AOK haben die Rupert-Mayer-Schüler gelernt, gesund zu kochen. (Foto: Rupert-Mayer-Schule)
Schwäbische Zeitung

Begeistert sprechen die Kinder den Reim mit, den sie soeben von Emilie Voisin gelernt haben. Sie sind mitten in dem Theaterstück „Kopf und Topf“ dem Gesundheitsprojekt der AOK.

Die Kinder erfahren, warum Himbeeren rot sind und was eine Zwiebel und Tränengas gemeinsam haben. Verpackungen täuschen oft, da was anderes drin ist, als groß draufsteht. Wo kommen Tomaten, Gurken und Äpfel her? Wo wächst der Geschmacksverstärker? Die Kinder, so die Mitteilung der Rupert-Mayer-Schule, haben bei dem Projekt gelernt, dass diese Geschmacksverstärker aus der Fabrik kommen und künstlich hergestellt werden. Frische Nahrungsmittel seien also gesünder.

Mit großem Einfallsreichtum und vielen Requisiten singt, spielt und erzählt die Schauspielerin zum Beispiel von den Süßigkeiten, die lecker sind, aber nicht gesund. Oder vom Ketchup. „Weniger ist mehr“ lautet hier die gesungene Devise. Sie wird unterstützt vom „blökenden Mülleimer“ und der „sprechenden Gesundheit“.

Fünf Portionen am Tag

Zum Abschluss hören die Kinder, dass es gesund ist, am Tag drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst zu essen. Eine Portion ist so viel, dass man sie in seine eigene hohle Hand legen kann. Also erstaunlich wenig, was es braucht, um sich gesund zu ernähren.

Die Kinder seien sich schon nach den ersten zwei Teilen einig gewesen, so die Pressemitteilung der Schule: „Es hat alles Spaß gemacht.“

Ein paar Tage später dürfen die Kinder in die Lehrküche der AOK gehen, um gemeinsam gesund und lecker zu kochen. Unter Anleitung von Katharina Lause waschen, schneiden und kochen die Kinder mit Herzenslust. Anschließend wird gemeinsam gegessen. Was sie beim Theaterstück theoretisch gelernt haben, wenden sie an. Dies regt an, auch daheim zusammen mit den Eltern die Gerichte zu kochen .

Der Abschluss des Projektes wird sein, dass am nächsten Elternabend Katharina Lause über gesunde Kinderernährung referiert.

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