Planungen für Ortsumfahrung starten

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 Die Planung für die Ortsumgehung, die die B 14 in Spaichingen und Balgheim entlasten soll, startet.
Die Planung für die Ortsumgehung, die die B 14 in Spaichingen und Balgheim entlasten soll, startet. (Foto: Messick)

Der Leiter der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther, hat mit dem Spaichinger Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher sowie Balgheims Bürgermeister Helmut Götz das weitere Vorgehen bei der Wiederaufnahme der Planungen für die Ortsumfahrung von Spaichingen und Balgheim (B 14) besprochen. Damit sei die Behörde dem bei der Präsentation der Umsetzungskonzeption für den Bundesverkehrswegeplan am 20. April aufgestellten Zeitplan termingerecht nachgekommen, der eine Aufnahme der Planungen für die Ortsumfahrung Spaichingen und Balgheim im dritten Quartal 2018 vorsieht.

Walther in einer Pressemitteilung: „Wie im Frühjahr vorgesehen, werden wir ab sofort in die Planung der Ortsumfahrung einsteigen. Wir haben uns bei diesem ersten Termin mit den beiden beteiligten Kommunen darüber ausgetauscht, wie der bisherige Planungsstand ist und wie unsere weiteren Schritte aussehen sollen. Das Regierungspräsidium wird nun auf den bisherigen Ergebnissen aufbauen, jedoch müssen wesentliche Teile davon aktualisiert und gegebenenfalls angepasst werden, damit eine rechtssichere Planung gewährleistet werden kann. Insbesondere im Bereich von Balgheim werden sämtliche Varianten eingehend untersucht und geprüft. Unser Ziel ist es, die Interessen beider Gemeinden bestmöglich in die Planung einzubinden.“

Schuhmacher zeigte sich über die Wiederaufnahme der Planung erfreut und sicherte jegliche Unterstützung durch seine Gemeinde bei der Planung zu. Götz begrüßte die Aussage der Behörde: „Wir hoffen, dass das Regierungspräsidium für die Balgheimer zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen wird.“

Als erster Schritt werde jetzt mit der Ermittlung und Aktualisierung der notwendigen Grundlagen für die weitere Planung begonnen, so die Mitteilung. Hierzu würden insbesondere eine neue Verkehrsuntersuchung, eine Planungsraumanalyse und die Untersuchung der möglichen Varianten zählen. Im Frühjahr 2019 soll es eine Informationsveranstaltung für die Bürger geben, bei der neben dem weiteren Vorgehen die Erkenntnisse der neuen Verkehrsuntersuchung vorgestellt werden sollen.

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