Palliativnetz bekommt 1500 Euro

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Ralf Willauer und Birgit Weh (beide Schwarzwaldhof, von links), übergeben den symbolischen Spendenscheck an Volker Teufel, Petr
Ralf Willauer und Birgit Weh (beide Schwarzwaldhof, von links), übergeben den symbolischen Spendenscheck an Volker Teufel, Petra Kratt und Simone Heizmann (Palliativnetz Landkreis Tuttlingen). (Foto: Kasenbacher)
Schwäbische Zeitung

Mit kleinen Beträgen Großes erreichen und sich für die Gesellschaft stark machen – das will die Mitarbeiter-Initiative „Edeka Südwest hilft“. Im Rahmen dieser Initiative können Mitarbeiter den Cent-Betrag nach dem Komma ihrer monatlichen Lohnabrechnung spenden und gemeinsam über die Verteilung des gesammelten Geldes entscheiden. Ein Scheck über 1500 Euro wurde nun an das Palliativnetz Landkreis Tuttlingen übergeben, so eine Pressemitteilung.

Menschen mit schweren Erkrankungen, bei denen eine Heilung nicht mehr möglich ist, bedürfen einer palliativen Versorgung. Dabei stehen nicht mehr die Heilung und Lebensverlängerung im Vordergrund, sondern der bestmögliche Erhalt der Lebensqualität. Darum kümmert sich der gemeinnützige Verein Palliativnetz Landkreis Tuttlingen. Er ist ein Zusammenschluss palliativmedizinischer Fachleute aus Pflege und Ärzteschaft, der eng mit weiteren medizinischen Berufen und ambulanten Hospizgruppen zusammenarbeitet und die spezialisierte ambulante Palliativversorgung im Landkreis Tuttlingen sicherstellt.

Birgit Weh, Einkauf Schwarzwaldhof, eine Tochter der Edeka Südwest, und Ralf Willauer, Betriebsratsvorsitzender und Unternehmensvertretung Schwarzwaldhof, überreichten den Scheck im Namen der Kollegen an Petra Kratt, Leiterin Koordination SAPV, und ihre Stellvertreterin Simone Heizmann. „Der Verein hilft schwerkranken Menschen und deren Familien und Freunden in deren schwersten Stunden“, sagte Birgit Weh bei der Scheckübergabe. „Bei uns steht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen ganz klar an erster Stelle. Wir versuchen, die letzte Lebenszeit für den Patienten noch so lebenswert wie möglich zu gestalten“, so Petra Kratt.

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