Neue Fahrzeuge sollen bald im Einsatz sein

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Stolze 31 Ehrungen haben im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Spaichinger Feuerwehr am Freitagabend gestanden. Zudem gab es eine ganze Reihe Beförderungen. Und Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher hatte gute Kunde, was sie Anschaffung neuer Fahrzeuge betraf.

110 Mitglieder zählt die Wehr – immerhin 81 von ihnen waren gekommen. Kommandant Patrick Heim sprach unter anderem die Ausrüstung an: So stünden im Haushaltsbudget der Stadt Mittel für neue Feuerwehrhelme an: vier Typen würden derzeit bei Einsätzen getragen und bewertet. Für 2021 sei die Ersatzbeschaffung der dann 14 Jahre alten Einsatzjacken und -hosen vorgesehen. „Mit Helmen und Kleidung sind wir über 2030 hinaus bei der Schutzausrüstung optimal ausgestattet.“ Heim ging auch auf die Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagens ein – mittlerweile sei man drei Jahre über dem ursprünglich geplanten Jahr des Ankaufs. 2020 werde die Anschaffung spätestens notwendig. Heim dankte allen Helfern des dreitägigen Fests zu 150 Jahre Feuerwehr Spaichingen.

Bürgermeister Schuhmacher sagte den neuen Mannschaftstransportwagen bis 2020 „heute schon zu“. Auch die Ersatzbeschaffung der Drehleiter werde man noch dieses Jahr vornehmen; die Vergabesumme liege bei mehr als 800 000 Euro. „Als Dienstherr der Feuerwehr ist mir Ihre Sicherheit ein wichtiges Gut“, meinte er mit Blick auf Helme und Einsatzkleidung.

Einen Anstieg der Einsätze 2018 auf 132 im Vergleich zu 99 im Jahr zuvor vermeldete Schriftführer Stefan Keck. Darunter seien 45 Brandeinsätze gewesen, unter diesen 17 technische Hilfeleistungen, und immerhin 28 Fehlalarmierungen. Als Stützpunktwehr seit man oft in umliegenden Gemeinden aktiv gewesen, zudem habe die Spaichinger Wehr 19 Übungen abgehalten. Kassenführer Meinrad Grammer meldete ein Plus beim Jubiläumsfest als Entschädigung „für die viele Arbeit“ und insgesamt schwarze Zahlen. Die Prüfer Edgar Schmid und Peter Henne nahmen dies wohlwollend auf. Nach mehreren Jahrzehnten im Amt hören beide auf: Zu ihren Nachfolgern wurden Oliver Rees und Florian Schmid gewählt.

Der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Tobias Hauser berichtete von fünf Neuzugängen, insgesamt sei die Zahl jedoch von 24 auf 22 gesunken. Im Mittelpunkt 2018 habe das 30-jährige Bestehen der Nachwuchsabteilung gestanden. Für die Altersabteilung mit derzeit 13 Mitgliedern sprach Wolfgang Hauser: neun der Feuerwehr-Senioren kämen regelmäßig zu Übungsabenden und Veranstaltungen, zu denen die Unterstützung beim Jubiläumsfest zählte. Die Entlastung fiel einstimmig aus.

Befördert wurden: zum Oberlöschmeister Florian Stelzner; zum Hauptfeuerwehrmann Dshamil Efinger, Benedikt Braun, Marc Kevin Poetzsch, Urs Pulinna, Kevin Barzynski; zum Feuerwehrmann Luis Dreher, Niklas Hauser, Stefan Wiens; zum Feuerwehrmann in Probezeit Marvin Overhage und Nikita Hanemann.

Die Ehrungen oblagen Ernst Heinemann, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Tuttlingen: das Ehrenzeichen in Bronze für zehn Jahre beim Verband bekamen Simon Henne, Stephan Geiger, Benedikt Braun, Marc Kevin Poetzsch, Urs Pulinna, Vincent Krämer, Nick Mattes, Michael Bühler; das Ehrenzeichen in Silber für 20 Jahre Florian Baal, Andreas Deutschendorf, Andreas Narr, Matthias Wiggenhauser, Benedikt Gölz, Andreas Schneider, Markus Tschirwitz; das Ehrenzeichen in Gold für 30 Jahre Dirk Schulz, Oliver Rees, Andy Dorroch, Dietmar Geiger; das Ehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre vom Landesfeuerwehrverband ging an David Bihl, Florian Schmid, Marc Single; das in Silber für 25 Jahre an Patrick Jäger, Martin Hüttermann, Timo Innocente, Christoph Bühler, Stefan Damnik, Martin Kupterschmid, Florian Stelzner und Tobias Stelzner: das Ehrenzeichen in Gold vom Landesfeuerwehrverband für 40 Feuerwehr durfte Erich Beiter in Empfang nehmen.

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