Nachwuchstüftler stellen Projekte vor

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Marie Dressler, Nina Palilla und Saranda Bytyqi waren drei der Spaichinger Gymnasiasten, die ihre Projekte vorstellten.
Marie Dressler, Nina Palilla und Saranda Bytyqi waren drei der Spaichinger Gymnasiasten, die ihre Projekte vorstellten. (Foto: Madlene Rolfsmeyer)
Schwäbische Zeitung

Erfindergeist und fruchtbare Kooperation mit Unternehmen der Region haben Tradition am Gymnasium Spaichingen. So präsentierten beim „Abend der Technik“ stolze Schüler ihrer Projekte in der gut besuchten Aula des Gymnasiums. Dabei waren NwT-Facharbeiten von Zehntklässlern und Jugend-forscht-Projekte verschiedener Klassenstufen.

Eltern, Mitschüler, Lehrer, Vertreter der örtlichen Unternehmen und weitere Interessierte staunten laut Pressemitteilung nicht schlecht über die Ergebnisse, die ihnen erläutert und vorgeführt wurden.

Eine Vielzahl regionaler Firmen wie Aesculap, Anton Häring, Chiron, Dreher, Hermle, HEWI, Hommel+Keller, Karl Storz, Konrad Merkt, Paul Kauth, Marquardt Schaltsysteme, MS Spaichingen und Werma hatten den Schülern die Möglichkeit geboten, ihre Facharbeiten bei ihnen im Unternehmen zu erarbeiten. So erhielten sie einen Einblick in Problemstellungen und deren Lösungen und damit Qualifikationen, die ihnen in ihrem späteren Berufsleben von Vorteil sein werden.

Mobilität, Kostenreduktion und Passgenauigkeit – dies waren nur drei Grundgedanken, die die Schülerinnen und Schüler in ihren Projekten umsetzten wollten. Marie Dressler, Nina Palilla und Saranda Bytyqi hatten für ihre Facharbeit die Aufgabe, in Kooperation mit der Firma Hermle ein mobiles Team Center zu entwickeln. Mithilfe der Mitarbeiter vor Ort und eines 3D-Programmes konstruierten sie ein höhenverstellbares Center, das laut Pressemitteilung einen klaren Vorteil im Bereich der Mobilität bietet.

Für die Entwicklung einer iPod-Halterung für Fahrbahnversuche waren Annalisa Vig, Enrique Ilg und Luisa Merkt zuständig. Sie wurden von der Firma Aesculap unterstützt. Ihre Aufgabenstellung lautete, eine Halterung zu konstruieren, um die Impulserhaltung zu bestimmen. Bei ihrer Facharbeit mussten sie verschiedene Kriterien beachten. So sollte ihre Halterung möglichst wenig Eigengewicht haben und außerdem war die Bedienbarkeit des iPods zentral. Die Nachwuchstüftler hoffen, dass ihre Konstruktion ebenfalls den eigenen Unterricht bereichern wird und somit auch einen Mehrwert für die Schule und ihre Mitschüler hat. Am Ende des Abends konnte sie die Fachlehrer überzeugen und ihr Projekt wurde mit dem Preis der Siemens AG als beste Facharbeit 2018 ausgezeichnet.

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