„Musischer Abend“ bietet tolle Mischung an Talenten

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In vielen verschiedenen Kostümen traten die Mädchen und Jungen der Rupert-Mayer-Schule auf.
In vielen verschiedenen Kostümen traten die Mädchen und Jungen der Rupert-Mayer-Schule auf. (Foto: Bianka Roith)
Bianka Roith

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Neue Notenständer als Ersatz für die in die Jahre gekommenen Exemplare werden in der Rupert-Mayer-Schule benötigt. Dafür haben sich die Schüler von ihrem Publikum Spenden erhofft. Aber bei diesem musikalischen bunten Programm beim „Musischen Abend“ dürfte das kein Problem gewesen sein.

Die Schüler haben sich mit ihren Lehrern wieder eine tolle und vielfältige Mischung einfallen lassen, wurden quasi von der Muse geküsst und haben ihre Eltern, Großeltern, Geschwistern, Onkel, Tanten und Freunden stolz gemacht mit großen Leistungen. Das Spektrum reichte von Gesang über Tänze und Gedichte bis zu Darbietungen des Schulorchesters und der Bläserklasse.

Und mit dieser ging es auch los. Die Musiker marschierten mit ihrer Dirigentin Monika Thomma imposant ein und Schulleiterin Jutta Hösch bedankte sich augenzwinkernd für den Marsch, „den sie ihrem Publikum geblasen“ hätten. „Das Üben hat sich gelohnt.“ Sie habe das ja immer von oben beobachten können. Im Sekretariat seien auch immer wieder Musikfetzen angekommen. „Wir sind jetzt sehr gespannt.“

Das durfte die Zuhörerschaft auch sein, denn es war nicht nur musikalisch einiges geboten, es durfte auch immer wieder geschmunzelt oder gelacht werden.

Nach einem weiteren Stück der Bläserklasse, „Anfang und Ende“, übernahmen Julien Stahl und Adriano Geyer die Moderation. Sie kündigten die „Bongo-Freaks“ an, die mit ihrem Lehrer Dominik Leibrecht auf Instrumenten spielten, die durch die Zuschauerspende des letzten „Musischen Abends“ gekauft werden konnten.

Aufgefordert zum Mitsingen war das Publikum beim Lied „I like the flowers“ der Fünftklässler. Dann tanzten die Sechstklässler schwungvoll, bevor die Fünfer mit Stoßseufzern von ihrem großen Problem mit der deutschen Sprache erzählten. Mit dem Gedicht „Deutsch ist schwer“ von Mira Lobe versuchten die Schüler, ihrem Publikum mit Beispielen zu beweisen, wieso Deutsch eine so schwere Sprache sei: Frau Schwan heißt nicht Schwenne, Frau Truthahn Pute und vom Schwein die Frau heißt Sau, nicht Schwute. Nach diesem unterhaltsamen Exkurs waren alle Zuhörer von der Schwierigkeit der deutschen Sprache überzeugt.

Die Bläserklasse 15 mit den neuen Fünftklässlern leitet Benedikt Speck. Unter anderem hatte er einen „Hit-Mix-4-Kids“ zusammengestellt mit Titelmelodien von TV-Kinderserien. So mancher Erwachsene musste ein bisschen länger überlegen, um alles richtig zu erraten. Gespielt wurden Pumuckl, Biene Maja, Pippi Langstrumpf und der rosarote Panther, genannt Paulchen.

Der große deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe stand im Mittelpunkt, als Sechstklässler mit Tanja Boß und Julia Kurth die Ballade „Der Zauberlehrling“ aufführten. Ein Höhepunkt im Programm war das Lied „Perfect“ von Ed Sheeran, an das sich Sonita Teav erfolgreich heranwagte. Begleitet von Benedikt Speck ersang sie sich sogar unter donnerndem Applaus eine Zugabe.

Auch Französischkenntnisse waren beim „Musischen Abend“ gefragt. Monika Thomma präsentierte mit den Sechstklässlern Gedicht und Lied zu „Frère Jacques“, bevor Mädchen und auch Jungen der Klassen fünf und sechs mit Maja Schauer tanzten.

Das Schulorchester beendete mit Monika Thomma den Abend mit „Supercalifragilisticexpialigetisch“ aus dem Musical „Mary Poppins“ und zum krönenden Abschluss wurde mit Benedikt Speck am Dirigentenpult „Beethovens Neunte“ aufgeführt, „Freude schöner Götterfunken“.

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