Mängel an Schlossberghalle ärgern Gemeinderat

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Mängel an der neuen Schlossberghalle haben den Wehinger Gemeinderat beschäftigt.
Mängel an der neuen Schlossberghalle haben den Wehinger Gemeinderat beschäftigt. (Foto: Archiv- Richard Moosbrucker)

Die Schlossberghalle beschäftigt Wehinger Gemeinderat und Verwaltung weiter. Der Bauausschuss war mit Vertretern des Architekturbüros Muffler vor Ort. Das „nach wie vor unbefriedigende“ Abzugsverhalten im Raucherraum der Halle soll nach Auffassung des Gemeinderats durch ergänzende Abdichtungsarbeiten in der Decke verbessert werden. Nicht der einzige Mangel.

Zudem werden ergänzend Angebote für den Einbau eines leistungsstärkeren Ventilatormotors sowie eines Hochleistungsluftreinigers eingeholt, so eine Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung.

Da im Bereich der Steintreppen sowie des in der Halle verbauten Betonwerksteinbodens vermehrt Risse zu beobachtet seien, wurde von der Gemeinde ein Fachanwalt zur weiteren Überprüfung eingeschaltet. Über diesen sei die Beauftragung eines gerichtlich bestellten Sachverständigen vorgesehen.

Da die im Bereich des Betonsockels am Halleneingang/Hallenvorplatz vorgenommenen Sanierungsarbeiten ohne Absprache mit dem Architekturbüro oder mit der Gemeinde erfolgt seien, werde seitens der Verwaltung weiterhin auf die Vorlage eines Sanierungskonzepts für die Sitzbank und den Sockel gepocht. Aufgrund von durch abtropfendes Regenwasser verursachter Abflussspuren an der Holzbeplankung im Eingangsbereich soll die Tropfkante des Dachvorsprungs etwas nach vorne gezogen werden.

Da die Wände im Bereich der Handföns im WC-/Sanitärbereich bereits starke Verschmutzungen aufweisen, müssen diese Wandflächen laut Pressemitteilung mit einer abwaschbaren Farbe neu gestrichen werden.

Bürgermeister Gerhard Reichegger und der Gemeinderat drückten ihr Bedauern darüber aus, dass nach erst einem starken Jahr der Hallennutzung „nach wie vor noch alte Mängel bestehen, sowie ergänzend bereits neue Unzulänglichkeiten festgestellt wurden“.

Reichegger informierte über den Vorschlag, zum Jubiläum 50 Jahre Gemeindepartnerschaft Wehingen - St. Berthevin 2019 im Garten von St. Berthevin einen Boule-Platz mit Sitzbank und ein entsprechendes Pendant in der Partnergemeinde anzulegen. Der Vorschlag soll im Rahmen der weiteren Vorbereitungsarbeiten besprochen werden.

Aufgrund einer Anfrage der Wehinger Bevölkerung sprach der Gemeinderat nochmals über die Genehmigung von Blumen-/Grabschmuck an den Urnenstelen. Mit Blick auf die Vielzahl der auf dem Friedhof bestehenden alternativen Bestattungsformen und aufgrund der bereits früher diskutierten Nachteile war der Gemeinderat jedoch laut Pressemitteilung weiter einhellig der Auffassung, am bisherigen Verbot festzuhalten.

Aufgrund von teilweise zugeparkten Straßen bei Großveranstaltungen in der Schlossberghalle werden Hallennutzer künftig verstärkt auf das Stellen entsprechender Parkeinweiser hingewiesen.

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