Kinder schaudern bei Gruselgeschichten im Wald

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Schwäbische Zeitung

Bereits seit über zwei Jahrzehnten organisiert der Ortsverband der Grünen im Rahmen des Kinderferienprogramms eine Nachtwanderung. So auch in diesem Jahr: Rund 30 Kinder waren gekommen, um im Dunkeln um Spaichingen zu wandern – einige von ihnen waren bereits zum dritten oder vierten Mal dabei, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Die Wandergruppe lief vom Parkplatz beim Freibad los und in Richtung Aldingen.

Beim ersten Halt spielte Elisabeth „Lissy“ Hurlebusch mit den Kindern „Ich packe meinen Koffer“ - so sollten sich alle kennenlernen. Beim zweiten Stopp bauten Hermann Polzer und Alexander Efinger auf einem gemähten Feld ein Spielfeld auf und beim Licht der untergehenden Sonne spielten die Kinder eine Runde Völkerball.

In der zunehmenden Dunkelheit ging es dann weiter durch den dichten, dunklen Wald – wenn es ging, ohne Taschenlampen.

Im dunkelsten Teil des Waldes nahmen die Kinder Platz auf einigen gefällten Baumstämmen und „Gruselexperte“ Hermann Polzer erzählte den Kindern zwei Schauergeschichten.

Gespannt lauschten die Kinder der Geschichte von dem unheimlichen Fahrgast des Taxifahrers und die über das Vermächtnis des Grafen mit dem silbernen Kunstbein. Besonders spannend waren die schaurigen Erzählungen, weil die Finsternis und die Waldgeräusche sie umrahmten. Dann kam die Mutprobe: Die Kinder durften eine kurze Strecke durch den dunklen Wald alleine bewältigen – wer wollte konnte seinen besten Freund mit an die Hand nehmen.

Zum Abschluss der rund sieben Kilometer langen Wanderung gab es ein Lagerfeuer mit Stockbrot beim 67er Grillplatz am Freibad, wo Claudia Hauser und Gaby Polzer alles vorbereitet hatten.

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