Junge Union Südbaden diskutiert Positionspapier

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Junge Union Südbaden diskutiert Positionspapier
Junge Union Südbaden diskutiert Positionspapier (Foto: Archiv)

Mitglieder der Jungen Union Südbaden haben ein Positionspapier „Wirtschaftsstandort 2030 – Südbaden wettbewerbsfähig und sozial aufstellen“ bei der Spaichinger Girma Hewi mit deren Geschäftsführer Markus Hänssler, dem Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar Thomas Albiez und der Waldshuter Bundestagsabgeordneten Gabriele Schmidt diskutiert. Darüber berichten die Nachwuchspolitiker in einer Pressemitteilung.

Starke Industrie, zukunftsfähige Infrastruktur, hohe Lebensqualität – so stelle sich die junge Generation ihre Zukunft in Südbaden vor. Im Vortrag von Thomas Albiez sei besonders deutlich geworden, welch‘ hervorragendes Zukunftspotential Südbaden mit den richtigen Weichenstellungen habe. Als existentielle Herausforderungen habe er dabei die zeitgemäße Entwicklung der verschiedenen Infrastrukturen von Straße über Breitband bis hin zur ärztlichen Versorgung sowie die heterogenen Entwicklungen der ländlichen Räume benannt.

Mit 75 Prozent der Arbeitsplätze sei die Industrie das Rückgrat der südbadischen Wirtschaft und daher sei auch die Zahl der nachhaltigen Unternehmensgründungen von entscheidender Bedeutung. Vor diesem Hintergrund lobte Albiez das Papier der Jungen Union.

Die Diskussion mit Hewi-Geschäftsführer Hänssler und Gabriele Schmidt als Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales habe gezeigt, so die Pressemitteilung der JU, was für komplexe Herausforderungen das gemeinsame Verständnis von Wirtschafts- und Sozialpolitik mit sich bringe – selbst für einen sozial engagierten Mittelständler, der aktuell in Spaichingen mit 600 Mitarbeitern produziert und im Begriff ist, weiter zu expandieren.

Schmidt betonte, wie vielschichtig und wie wichtig sozialer Ausgleich, etwa zwischen unterschiedlichen Bildungsniveaus, Altersstufen oder der Langzeitarbeitslosigkeit sei und wie viel ungenutztes Potential noch immer in der flexiblen Verbindung von Familie und Beruf liege. Hänssler sagte, dass der bürokratische Aufwand durch zu viel gut gemeinte staatliche Regulierung den Unternehmen das Leben schwermachen könne und dass viele Flexibilisierungsmodelle selbst mit viel gutem Willen zu realitätsfern seien.

In konstruktiver Atmosphäre habe dies den anwesenden JUlern Gelegenheit geboten, ihr Zukunftskonzept weiterzuentwickeln. Bezirksvorsitzender Yannick Bury plädierte dafür, die dezentrale Struktur Südbadens zu stärken und der Stärkung der mittelständischen Wirtschaft wieder größere Bedeutung innerhalb der CDU einzuräumen.

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