Hermann Theisen bei einem früheren Prozess.
Hermann Theisen bei einem früheren Prozess. (Foto: Danner/sbo)
Jasmin Cools/sbo/abra

Über den Kläger

 

Hermann Theisen ist für den Waffenhersteller „Heckler&Koch“ kein Unbekannter. Er war angeklagt, weil er 2015 vor den Werkstoren der Firma Flugblätter verteilt hatte mit der Aufforderung, die Mitarbeiter sollten die Öffentlichkeit über „die Hintergründe der in Teilen illegalen Exportpraxis ihres Arbeitgebers“ informieren.

 

Die Anklage wurde vor dem Prozesstermin zurückgezogen. Vor dem Freiburger Verwaltungsgericht ging es zudem im Frühjahr 2018 um die Rechtmäßigkeit des Verbots zum Flugblätter-Verteilen. Das Verfahren wurde eingestellt. Zuletzt stand Theisen vor dem Amtsgericht, weil er sich zehn Minuten lang geweigert hatte, nach Aufforderung das Firmengelände zu verlassen. Letztlich wurde er freigesprochen, weil laut Amtsgerichtsdirektor Wolfgang Heuer eine „dilettantische Dienstanweisung für den Werkschutz“ vorlag.

 

Fünf ehemalige Manager und Mitarbeiter von „Heckler & Koch“ müssen sich wegen möglicher illegaler Waffenlieferungen derzeit vor dem Landgericht Stuttgart verantworten.(jc/abra)

Das Landratsamt Rottweil ist nicht verpflichtet gewesen, Briefe des Rüstungs-Exportgegners Hermann Theisen an die Mitglieder des Kreistags weiter zu leiten.

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Über den Kläger

 

Hermann Theisen ist für den Waffenhersteller „Heckler&Koch“ kein Unbekannter. Er war angeklagt, weil er 2015 vor den Werkstoren der Firma Flugblätter verteilt hatte mit der Aufforderung, die Mitarbeiter sollten die Öffentlichkeit über „die Hintergründe der in Teilen illegalen Exportpraxis ihres Arbeitgebers“ informieren.

 

Die Anklage wurde vor dem Prozesstermin zurückgezogen. Vor dem Freiburger Verwaltungsgericht ging es zudem im Frühjahr 2018 um die Rechtmäßigkeit des Verbots zum Flugblätter-Verteilen. Das Verfahren wurde eingestellt. Zuletzt stand Theisen vor dem Amtsgericht, weil er sich zehn Minuten lang geweigert hatte, nach Aufforderung das Firmengelände zu verlassen. Letztlich wurde er freigesprochen, weil laut Amtsgerichtsdirektor Wolfgang Heuer eine „dilettantische Dienstanweisung für den Werkschutz“ vorlag.

 

Fünf ehemalige Manager und Mitarbeiter von „Heckler & Koch“ müssen sich wegen möglicher illegaler Waffenlieferungen derzeit vor dem Landgericht Stuttgart verantworten.(jc/abra)

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