„Fridays for Future“: Grüne unterstützen Schüler

Lesedauer: 3 Min
 Aktivisten bei Fridays for Future in Spaichingen
Aktivisten bei Fridays for Future in Spaichingen (Foto: Archiv: Braungart)
Schwäbische Zeitung

Die Spaichinger Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen steht hinter den Schülern, die bei „Fridays for Future“ für den Klimaschutz demonstrieren.

„Letzte Woche Freitag haben Schüler und Schülerinnen aus Spaichingen eine Fridays for Future Demonstration organisiert – mit großem Erfolg!“, schreiben Alexander Efinger, Zdenko Merkt und Tamara Stoll in einer Stellungnahme.

Rund 400 bis 600 Demonstrierende seien auf die Straße gegangen, um für eine bessere Zukunft einzustehen.

„Dass dringender Handlungsbedarf besteht, kann zurzeit jeder und jede selbst an den extremen Temperaturen feststellen. Es wird immer dringlicher von WissenschaftlerInnen gewarnt: Das Zeitfenster, das uns noch bleibt, um unsere Lebensgrundlage auf Dauer zu sichern, schließt sich rasant“, heißt es in der Stellungnahme weiter.

Der Klimawandel sei außerdem nicht nur ein Umweltproblem: Er sei ein Wirtschafts-, Sicherheits-, Gesundheits- und Artenschutzproblem und eine Gefahr für den Frieden.

„Es ist also dringend erforderlich, jetzt auf allen Ebenen von Gesellschaft und Politik zu effizienten und konsequenten Maßnahmen zu greifen, um die Katastrophe noch aufzuhalten“, sind die Grünen überzeugt und stellen klar: „Wir unterstützen deswegen die Schüler und Schülerinnen und nehmen ihre Forderungen, die sie an die Stadt gestellt haben, ernst. Daher haben wir letzten Montag einen Antrag zur Ausrufung des Klimanotstandes gestellt. Nun hoffen wir, dass auch die Stadt Spaichingen diesen Antrag annimmt und umsetzt.“

Weltweit hätten Kommunen wie London und Basel den Klimanotstand ausgerufen und damit laut Alexander Efinger, Zdenko Merkt und Tamara Stoll ein Signal gesetzt. „Auch in Rottweil und Villingen-Schwenningen wird bald über einen Klimanotstand entschieden“, schreiben sie. „Als zukunftsorientierte Stadt wollen auch wir in dieser Hinsicht Vorreiter sein und als Vorbild im Landkreis Tuttlingen vorangehen.“

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen