Feuerwehr rückt viermal an einem Tag aus

 Die aufsteigende Rauchwolke des Heckenbrands war von Weitem sichtbar.
Die aufsteigende Rauchwolke des Heckenbrands war von Weitem sichtbar. (Foto: Feuerwehr Spaichingen)
Schwäbische.de

Die Feuerwehr Spaichingen ist am Donnerstag gleich vier Mal ausgerückt. Das berichtet der Pressebeauftragte der Feuerwehr in einem Schreiben.

Nach einem Alarm wegen Gasgeruchs in den frühen Morgenstunden am Skaterplatz, waren die Feuerwehrleute aus Spaichingen bereits um 8.40 Uhr erneut gefordert. Dieses Mal galt es den Kameraden in Tuttlingen Hilfe zu leisten. Es kam im Stadtgebiet zu einem Großbrand, ein Wohngebäude ist komplett ausgebrannt. Hier wurde im weiteren Einsatzverlauf zur Bereitstellung einer ausreichenden Menge an Atemschutzgeräten auch der Abrollbehälter Atemschutz des Landkreises zur Einsatzstelle beordert. Da dieser bei der Feuerwehr Spaichingen vorgehalten wird, eilten diese mit einem Wechselladerfahrzeug samt Abrollbehälter zur Einsatzstelle nach Tuttlingen. Vor Ort wurden mehrere Ersatzflaschen und Atemschutzgeräte an die Feuerwehrkräfte ausgegeben. Die Feuerwehr Spaichingen war mit dem WLF und AB-A, sowie drei Einsatzkräften vor Ort. Daneben waren die Feuerwehren aus Tuttlingen, Möhringen und Nendingen an der Einsatzstelle.

Gegen 13.30 Uhr erfolgte dann der dritte Einsatz für die Spaichinger Wehr. Es wurde ein Heckenbrand an einem Gebäude gemeldet, woraufhin der Spaichinger Löschzug ausrückte. Die aufsteigende Rauchwolke war von Weitem sichtbar. Die Besatzung des ersteintreffenden Löschgruppenfahrzeugs nahm umgehend ein Löschrohr vor, um den auf mehrere Meter Hecke ausgedehnten Brand zu bekämpfen. Die Brandbekämpfung zeigte rasch Wirkung und somit konnte ein Übergreifen des Brandes auf das angrenzende Gebäude in letzter Minute verhindert werden.

Nachdem „Brand aus“ gemeldet werden konnte, wurden die Rollladenkästen des unmittelbar angrenzenden Wohngebäudes noch mittels einer Wärmebildkamera nachkontrolliert, um etwaige Brandnester ausschließen zu können. Ebenfalls wurde ein Drucklüfter in Stellung gebracht und das Gebäude belüftet. Im Einsatz war die Feuerwehr Spaichingen mit vier Fahrzeugen und zwölf Feuerwehrangehörigen sowie die Polizei.

Die vierte Alarmierung erfolgte gegen 15.20 Uhr, Stichwort war diese Mal „Türöffnung zur Menschenrettung“. Hier konnte allerdings während der Anfahrt Einsatzabbruch gemeldet werden und die angerückten Wehrleute konnten zügig wieder zu den Arbeitsplätzen zurückkehren, schreibt die Feuerwehr in ihrem Bericht.

Da die Einsätze größtenteils in der Arbeitszeit passiert sind und somit die Kameraden ihre Arbeitsplätze verlassen mussten, möchte sich die Feuerwehr Spaichingen besonders bei den Arbeitgebern bedanken, die dies ermöglichen und unterstützen, heißt es.

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