Fallschirmspringer ziehen viele Schaulustige an

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Die Fallschirmspringer bieten auf dem Klippeneck stets ein Spektakel für viele Zuschauer.
Die Fallschirmspringer bieten auf dem Klippeneck stets ein Spektakel für viele Zuschauer. (Foto: al)

Die Sprünge der Fürstenberg-Fallschirmspringer ziehen beim Klippeneck-Wettbewerb stets eine große Menge Schaulustiger an. Normalerweise hätten sie bereits am 1. August auf dem Klippeneck landen sollen, doch spielte das Wetter hier einfach nicht mit. So wurde der Flug um einen Tag verschoben.

Bei schönstem Sommerwetter versammelten sich wiederum viele Menschen vor der Halle auf dem Klippeneck, um die Schwenninger Fallschirmspringer zu sehen. Mit Motorengeräusch konnte man am Donnerstagabend pünktlich um 19 Uhr die Do 27 ausmachen. Sie wurde vom Denkinger Piloten Eckard Streicher geflogen. Nur ein paar Minuten dauerte der Steigflug, bis die Maschine über 1000 Meter Höhe hatte. Und schon sprangen die vier Fallschirmspringer heraus.

„Ein Fallschirmsprung erfolgt im Allgemeinen aus 1000 bis 4500 Metern über Grund. Im freien Fall werden bei der klassischen Freifallhaltung in Bauchlage innerhalb der ersten zehn Sekunden 300 Höhenmeter überwunden, bis Körpergewicht und Luftwiderstand so gegeneinander wirken, dass die weitere Fallgeschwindigkeit etwa 180 Stundenkilometer beträgt, moderierte der ehemalige Fürstenberg-Fallschirmspringer Heinz Laidig. Am Himmel war bald ein Viererstapel sichtbar, der sich in zwei Zweierstapel auflöste. Und schon kam zielgenau der erste Springer auf dem Platz vor den Flugzeugen an. In Sekundenschnelle vollzogen sich auch die anderen drei Landungen zielgenau. Die Menschenmenge spendete großen Applaus.

Nun begann der Part von Berthold Stahl. Er unterhielt die Besucher mit Evergreens aus den letzten Jahrzehnten bis spät in die laue Nacht.

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