Experten bringen Schillerschülern Insekten näher

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Die Gruppe der Schillerschüler mit Beat Dorsch vom Bund Spaichingen vor einem Maisfeld, dessen chemisch behandelter Boden sofor
Die Gruppe der Schillerschüler mit Beat Dorsch vom Bund Spaichingen vor einem Maisfeld, dessen chemisch behandelter Boden sofort als insektenfeindlich erkannt und gewertet wurde. (Foto: Bund)

Ein Projekt an der Schillerschule hinterfragt die Lebensbedingungen und Nahrungsgrundlagen der gefährdeten Insekten. Dr. Anton Uhl und Beat Dorsch von der Spaichinger Bund-Ortsgruppe haben während der dreitägigen Projekttage der Schillerschule versucht, fünf Mädchen und einem Jungen die Vielfalt und Bedeutung der summenden Tiere erkennen zu lassen. Dabei erhielten sie Unterstützung vom Imker Josef Ritter, der seine Bienenvölker unterhalb der Verenamühle betreut.

Kritische Blicke richteten die Kinder auf die Lebensbedingungen in der Stadt, wo auf öffentlichen Plätzen, an den Straßenrändern, in den Gärten von Spaichinger Einwohnern oft keine oder ungeeignete Nahrungsquellen angeflogen werden könnten, so eine Pressmitteilung. Häufig erkannten die Schillerschüler, dass „Pflegeleichtigkeit von Flächen wichtiger erscheint als ein Nahrungsangebot für Insekten innerhalb der Bebauung“. Ebenfalls sei leicht zu sehen gewesen, dass „landwirtschaftlich genutzte Grünflächen, die vier bis fünf Mal im Jahr geschnitten werden, oder auch Maisäcker für Insekten wertlos sind“.

Die Natur rund um die Insekten war ein spannender Lernort für die aufgeweckten Kinder, so die Pressemitteilung. „Die praktischen Erfahrungen bei den Bienenvölkern können die Theorie im Schulbuch anschaulich ergänzen.“

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