Erwin-Teufel-Schule Spaichingen wird Projektschule

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Die Erwin-Teufel-Schule startete mit einer Auftaktveranstaltung in das Projekt.
Die Erwin-Teufel-Schule startete mit einer Auftaktveranstaltung in das Projekt. (Foto: Erwin-Teufel-Schule)

Die Erwin-Teufel-Schule hat ihre Teilnahme am Projekt SAP4school IUS im Rahmen einer Jubiläumsfeier angekündigt. Als 100. Schule wird sie Teil eines Projekts, das die Integrierte Unternehmens-Software (IUS) der Firma SAP für Schulen didaktisch aufbereitet und Lernende somit auf spätere berufliche Tätigkeiten vorbereitet. Das berichtet die Schule.

Zur Ankündigung lud die Schule Vertreter vom Kultusministerium, vom Landesinstitut für Schulentwicklung und von SAP ein. Schulleiter Thomas Löffler stellte die Schule vor. Die Projektgruppe IUS am Landesinstitut für Schulentwicklung beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Integrierter Unternehmenssoftware und bietet nicht nur Schulungen für Lehrkräfte, sondern auch fertige Anwendungen für Schulen und Unterstützung an. 2014 wurde ein Kooperationsvertrag mit SAP geschlossen. Im Rahmen des Young Thinkers Programm darf die Projektgruppe SAP4school IUS die Software von SAP nutzen. Seither stellt die Projektgruppe den beteiligten Schulen didaktisch aufbereitete Mandanten und Datenbanken zur Verfügung, die direkt im Unterricht angewendet werden können.

Die Auszubildenden sollen laut Pressemitteilung die Software kennenlernen, ohne von den komplexen Strukturen und Anwendungen eines realen Unternehmens überfordert zu werden. Schüler sollen die erlernten Inhalte praxisnah üben und anwenden, um die Abläufe eines modernen Unternehmens im Ganzen nachvollziehen zu können. Für gewöhnlich starten Schulen mit einer Basisschulung ins Projekt, die ETS bildet hier eine Ausnahme, da sie mit einer Jubiläums-Auftaktveranstaltung ins Projekt startete. Die Jubiläumsurkunde überreichte Stefan Maier vom Kultusministerium, das die personellen Ressourcen für das Projekt bereitstellt.

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