Erpressungsversuch mit angeblichen Sexvideos

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 Digitale Erpressung boomt.
Digitale Erpressung boomt. (Foto: Symbol: Silas Stein / dpa)
Schwäbische Zeitung

Mit der Behauptung, kompromittierende Sexvideos von ihm aufgenommen zu haben, haben Unbekannt versucht, einen 80-Jährigen aus Spaichingen zu erpressen – vergeblich: Der Mann ging zur Polizei.

Der Begriff „Sextortion“ setzt sich aus den englischen Wörtern Sex und Extortion – „Erpressung“ – zusammen. Bei Sextortion geht es also um sexuelle Erpressung. Was wie ein harmloser Flirt beginnt, endet mit hohen Geldforderungen. Mit diesen Worten warnt die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes im Internet vor diesem Kriminalitätsphänomen.

Bei einer anderen Variante von Sextortion verschicken die Täter ihren Opfern per E-Mail ein Erpresserschreiben, in dem sie zur Forderung von Geldbeträgen behaupten, von ihrem Opfer kompromittierenden Sexvideos aufgenommen zu haben.

So erging es einem 80-jährigen Mann aus Spaichingen, der über Mail aufgefordert wurde, den Betrag von 1000 Euro in der Krypto-Währung Bitcoin an eine ihm übermittelte Adresse zu überweisen.

Der Mann ließ sich nicht auf die Sache ein und erstattete beim Polizeirevier Spaichingen eine Strafanzeige, berichtet die Polizei. Ein Schaden ist ihm nicht entstanden.

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