Ein neuer Unimog für den Wehinger Bauhof

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 Unser Bild zeigt die Bauhofmitarbeiter mit Fronmeister Wolfgang Dallmann vor dem neuen Fahrzeug.(links)
Unser Bild zeigt die Bauhofmitarbeiter mit Fronmeister Wolfgang Dallmann vor dem neuen Fahrzeug.(links) (Foto: Richard Moosbrucker)
Richard Moosbrucker

Zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Bürgermeister Gerhard Reichegger den neu angeschafften Unimog für den Bauhof vor. Er kostet 186 793 Euro.

Zusätzlich wurde ein neuer Schneepflug für 13 695 Euro und ein Streuautomat zum Preis von 23 083 Euro angeschafft. Außerdem wurde ein Komplettservice-Vertrag für 565,25 Euro pro Monat abgeschlossen.

Kritik in der Bürgerfragerunde

Obwohl sich die Gemeinde bemüht, die Bürger in die aktuellen Entscheidungen einzubinden und ihre Meinung zu hören, kam in der Bürgerfragerunde Kritik auf, wonach ein Bürger sich zum Statisten herabgestuft fühlte, weil er seine Meinung nicht direkt in die Sitzung einbringen könnte. Bürgermeister Gerhard Reichegger entgegenete, dass man den Bürgern in den Sitzungen, von einer Ausnahme abgesehen, reichlich Gelegenheit gegeben habe, ihre Meinung kundzutun.

Eine besorgte Mutter beklagte die schwierigen Bedingungen in der Kindergruppe, die mangels Platz im Pfarrer-Hornung-Heim untergebracht ist. Es sei, so die Mutter, dringend erforderlich, hier nach einer baldigen Lösung in Form eines Neubaus zu suchen. Bürgermeister Gerhard Reichegger entgegnete, dass man daran arbeite, aber eine zufriedenstellende Lösung kurzfristig nicht erreichbar sei.

Verwerfungen „Am Steigle“

Die Straße „Am Steigle“ weist zunehmend große Verwerfungen auf, die möglichst rechtzeitig aufgefangen werden sollten. Karl Hermle vom Planungsbüro Hermle erläuterte die möglichen Gründe für diese Veränderungen. Eine starke Verkehrsbelastung, der relativ knappe Abstand zur Böschung, eine Änderung im Wasserregime und die Auswirkung von großkronigen Bäumen könnten als Ursache in Betracht kommen. Umfangreiche Maßnahmen seien erforderlich.

Auch könne man, so Hermle weiter, überlegen, ob die Straßenbreite nicht um einen Meter reduziert werden könne. Das hätte nämlich den Vorteil, dass der Lasteintrag der Straße von der Böschungsoberkante zurückgenommen werden könnte, was sich langfristig auch auf die Stabilität und die Setzungen positiv auswirke.

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