DRK startet durch: Neue Dienstkleidung und Fahrzeug

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 Sie setzen sich für das DRK ein (von links): Raphaela Krumholz, Sieglinde Lambrecht, Florian Bertsche, Christina Günther (geehr
Sie setzen sich für das DRK ein (von links): Raphaela Krumholz, Sieglinde Lambrecht, Florian Bertsche, Christina Günther (geehrt für zehn Jahre Mitgliedschaft), Patrick Griffel, Tobias Pötsch und Julia Berek. (Foto: Angela Hermle)
Angela Hermle

Am Samstag haben sich die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Spaichingen zur Hauptversammlung getroffen.

Der erste Vorsitzende Patrick Griffel konnte zu diesem Abend auch Vertreter der Polizei und des DLRG begrüßen. Gruppenleiter Florian Bertsche gab Informationen zu Änderungen auf Kreisverbandsebene bekannt: Die Ortsgruppe wird in Bereitschaft umbenannt. Die Aufgaben bleiben dieselben. Durch die Umbenennung von Ortsgruppe zu Bereitschaft musste die Funktion des Bereitschaftsleiters neu gewählt werden und das Amt der Gruppenleiter wird zukünftig nicht mehr benötigt. Jede Ortsgruppe ist nun für sich selbst verantwortlich. Bei den Wahlen wurde Florian Bertsche als Bereitschaftsleiter bestätigt ebenso sein Stellvertreter Tobias Pötzsch.

Nachdem das alte Dienstfahrzeug in die Jahre gekommen ist, und den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht wird, blickt der Verein freudig der Neuanschaffung eines neuen Fahrzeuges 2020 entgegen. Bürgermeister Schuhmacher lobte den Verein dafür, dass er den Generationswechsel „so gut hinbekommen hat“.

Und tatsächlich haben die ehrenamtlichen Helfer viel in den vergangenen zwölf Monaten geleistet. Erfreut zeigte sich Patrick Griffel über die Anschaffung neuer Dienst- und Einsatzkleidung, welche endlich ein einheitliches Auftreten ermöglichen. Kassiererin Julia Berek verzeichnete ein leichtes Minus in der Kasse, was in der Anschaffung der neuen Dienstkleidung als größter Block mit über 50 Prozent der Ausgaben begründet liegt. Größte Einnahmequellen des Vereins sind die Blutspendenaktionen sowie Vermietungen und Sanitätsdienste.

Gruppenleiter Florian Bertsche berichtete von 26 aktiven Mitgliedern, davon drei neuen. Er blickte auf 22 Einsätze zurück, darunter ein Dachstuhlbrand, ein Wassereinbruch und eine Alarmierung wegen Gasgeruchs. Aber auch zehn Fehleinsätze forderten die Zeit der Ehrenamtlichen. Hinzu kamen Sanitätsdienste bei Fasnachtsveranstaltungen, Sportveranstaltungen wie das Bergrennen oder sonstige Veranstaltungen wie das 50er Fest oder die lange Einkaufsnacht.

Die Blutspendenaktionen im Frühjahr, Sommer und Herbst brachten insgesamt 838 Spendenwillige hervor, wobei das Blutspenden im Sommer erfahrungsgemäß immer am schwächsten besucht seien. 25 Dienstabende fanden im vergangenen Jahr statt. Bei den Ausbildungen standen unter anderem vier zum Sanitätshelfer an, zwei absolvierten eine Funkausbildung.

Bei Fotbildungen ging es um einen angenommenen Bahnunfall oder einen Brand in Hochhäusern. Bei der Fahrzeugschau beim Feuerwehrjubiläum der Spaichinger Feuerwehr präsentierte das DRK einige seiner Fahrzeuge.

Die Leiterin des Jugendrotkreuzes, Luciana Greidenweis, ist stolz auf eine Gruppe von zehn Mädchen und zwei Jungen, die etwa schon bei den Blutspendeaktionen mitgeholfen haben. Anschließend berichtete Raphaela Krumholz, stellvertretend für die verhinderte Schriftführerin Regine Prutscher, von fast 2900 geleisteten Stunden davon die meisten auf den Sanitätsdienst und das Blutspenden entfallen.

Die anschließende Entlastung der Vorstandschaft, die Wahlen und Ehrungen nahm die Vertreterin des DRK Kreisverbandes Tuttlingen, in ihrer Funktion als Kreisbereitschaftsleiterin, Sieglinde Lambrecht vor.

Geehrt wurden für Fünf Jahre Sandra Aicher und Patrik Endris sowie für zehn Jahre Christina Günther.

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