Matteo Felisoni
Matteo Felisoni (Foto: sz)
Schwäbische Zeitung

Wie? Schon wieder soweit? Zeit fürs neue „Danke der Woche“

Das Danke der Woche geht dieses Mal an:

Den Wecker.

So ein Wecker ist ein wahrer Freund; immer da, wenn er gebraucht wird. Trotzdem kaum beachtet und manchmal sogar beschimpft... und wenn er nachts mal angeschaut wird, dann meistens schief.

Und doch ist er toll! Er versetzt dir morgens einen akustischen Tritt, wenn es sein muss, oder er umschmeichelt dich mit reinster Musik für die Ohren - außer natürlich, man stellt auf Piepston. Piepston geht gar nicht. Da fängt man ja schon im „Schlafi“ an zu rennen; mitsamt der Decke und durch die geschlossene Tür. Vielleicht noch mit einem Feuerlöscher in der Hand, vor lauter Stress.

Du ahnst es ja nicht.

Außerdem, das weiß doch jeder, ist ein Wecker eine Zeitmaschine:

Du wachst mitten in der Nacht auf und denkst „Juhuu! Noch drei Stunden schlafen“ und dann macht’s zack - und nach fünf Minuten ist es schon vorbei! Dann denkst Du: „neeeeee“ und erkennst schnell: „dooooch“. Recht hat er, der Wecker. Und was dann? Also ich aktiviere SNOOZE, gefühlte 27 Mal.

Aber weil der Wecker doch nur seine Arbeit tut, wollen wir ihn ab heute nicht mehr missachten oder gar hauen! Nur sanft drücken und dabei lächeln. Denn:

Lieber Wecker, ich hab dich gern, ich DRÜCK dich - und jetzt hör auf zu piepsen!!

Naja, also Danke.

P.S.: Und was gibt’s heute Abend noch? Wecken, Mann. Ich bin spät dran

Von Matteo Felisoni

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