Gerade mit Programmen, die über Server im außereuropäischen Ausland laufen, ist der Schutz der persönlichen Daten nicht gewährle
Gerade mit Programmen, die über Server im außereuropäischen Ausland laufen, ist der Schutz der persönlichen Daten nicht gewährleistet. Schulen müssen den Datenschutz gewährleisten, aber das ist eine Mammutaufgabe. (Foto: Jens Wolf)
Redaktionsleiterin

Datenschutz auch Haftungsfrage

Der Rektor der Spaichinger Realschule, Holger Volk, nennt zu unserer Fragstellung zum Thema Datenschutz (wir haben berichtet) bei der Nutzung von Online-Plattformen ein weiteres wichtiges Argument, das die Schule in ihre Entscheidung, auf Videokonferenzen zu verzichten, einbezogen hat: die Frage der Haftung. Zusammengefasst gibt es keine Erklärung dazu, was passiert, wenn im virtuellen Klassenzimmer Persönlichkeitsrechte verletzt werden, etwa, wenn jemand Dritter Lehrer-Schüler-Kommunikation, mit persönlichen Daten mitbekommt, der nicht berechtigt ist. Im schlimmsten Fall kann – wie etwa in er Vergangenheit bei beschädigten Schulbüchern – die Schule mit Verweis auf die Aufsichtspflicht der Lehrer auf Schadensersatzansprüchen sitzen bleiben. Eine klare Aussage seitens der Schulbehörden habe es dazu nicht gegeben, so Volk. (abra)

Schulen bleiben beim Thema IT häufig sich selbst überlassen. Doch digitale Anwendungen haben oft große Datenschutzlücken. Wie die Schulen in der Region damit umgehen.

plus

Mit Schwäbische Plus weiterlesen

Dieser Inhalt steht exklusiv für unsere Plus-Abonnenten zur Verfügung. So erhalten Sie unbegrenzten Zugriff zu allen Inhalten:

Datenschutz auch Haftungsfrage

Der Rektor der Spaichinger Realschule, Holger Volk, nennt zu unserer Fragstellung zum Thema Datenschutz (wir haben berichtet) bei der Nutzung von Online-Plattformen ein weiteres wichtiges Argument, das die Schule in ihre Entscheidung, auf Videokonferenzen zu verzichten, einbezogen hat: die Frage der Haftung. Zusammengefasst gibt es keine Erklärung dazu, was passiert, wenn im virtuellen Klassenzimmer Persönlichkeitsrechte verletzt werden, etwa, wenn jemand Dritter Lehrer-Schüler-Kommunikation, mit persönlichen Daten mitbekommt, der nicht berechtigt ist. Im schlimmsten Fall kann – wie etwa in er Vergangenheit bei beschädigten Schulbüchern – die Schule mit Verweis auf die Aufsichtspflicht der Lehrer auf Schadensersatzansprüchen sitzen bleiben. Eine klare Aussage seitens der Schulbehörden habe es dazu nicht gegeben, so Volk. (abra)

Mehr zum Thema
Die Kommentare sind nur für Abonnenten sichtbar.

Mehr Themen