Die Gregorianik-Schola bei einem Auftritt im Jahr 2013, links vorne Georg Fehrenbacher.
Die Gregorianik-Schola bei einem Auftritt im Jahr 2013, links vorne Georg Fehrenbacher. (Foto: Archiv: Spreng)
Schwäbische Zeitung

Die Gregorianik-Schola St. Peter und Paul besteht seit 25 Jahren. Am Sonntag, 17. November, wird die Gregorianik-Schola aus diesem Anlass den Sonntagsgottesdienst um 10.30 Uhr feierlich musikalisch gestalten.

„Die Erhaltung und Pflege des Gregorianischen Chorals ist ein wichtiges Anliegen der Kirchenmusik. So ist der Wunsch, diese wertvolle Musik regelmäßig im Gottesdienst einzubringen, im zweiten Vatikanischen Konzil deutlich zum Ausdruck gebracht worden.“ Mit diesen Worten leitete Kirchenmusiker Georg Fehrenbacher laut einer Pressemitteilung vor 25 Jahren die Einladung zur ersten Probe der Gregorianik-Schola ein. Damals ließen sich elf Männer ansprechen und kamen zur ersten Probe am 9. September 1994 ins Edith-Stein-Haus.

Seit nunmehr 25 Jahren bereichere die Gregorianik-Schola die Kirchenmusik der katholischen Kirchengemeinde in Spaichingen, so die Mitteilung. Im Laufe der Jahre hat Kirchenmusikdirektor Fehrenbacher in zahlreichen Proben und jährlichen Probenwochenenden die Schola zu einem homogenen Klangkörper geformt, um die Gottesdienste in der Gemeinde mitzugestalten. Jedes Jahr trage die Schola zur feierlichen musikalischen Gestaltung bei. So an Allerseelen, am Gründonnerstag bei der Karfreitagsmette, an verschiedenen Vespergottesdiensten. Jedes Jahr gebe es Choralämter, die von der Schola musikalisch gestaltet werden. Im Advent gestalte die Schola immer wieder eine adventliche Abendmusik und war damit auch schon in auswärtigen Gemeinden zu Gast. Der Kirchenchor veranstalte in regelmäßigen Abständen eigene Kirchenkonzerte, bei denen die Gregorianik-Schola auch einen eigenen Beitrag beisteuere. Als Sternsinger seien die Scholasänger am Dreikönigstag in jedem Jahr unterwegs, um auf ihre Weise zum guten Gelingen der Sternsingeraktion beizutragen.

Längst sei es in der Schola üblich, auch mehrstimmige Gesänge einzuüben und diese in geselliger Runde zu singen. Besondere Höhepunkte seien die musikalische Gestaltung der Messfeier im Hohen Dom St. Peter zu Trier (2001) und in diesem Jahr in der Kathedrale Saint-Étienne im lothringischen Metz, die Teilnahme an Gregorianik-Tagen in Seligenstadt (2003 und 2008) mit einem Konzertbeitrag in der Einhard-Basilika und die Beiträge der Schola zu diversen Kirchenkonzerten gewesen.

Die Gregorianik-Schola probt immer freitags von 19 bis 19.45 Uhr und freut sich jederzeit über neue Mitglieder.

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