Der Energieverbrauch der Ostbaarhalle in Seitingen-Oberflacht ist 2017 im Vergleich zu 2016 stark gestiegen. Über die Gründe rä
Der Energieverbrauch der Ostbaarhalle in Seitingen-Oberflacht ist 2017 im Vergleich zu 2016 stark gestiegen. Über die Gründe rätselt die Gemeinde. (Foto: Sarah-Lena Gombert)

Einen Energiebericht hat Seitingen-Oberflachts Bürgermeister Bernhard Flad in der jüngsten Gemeinderatssitzung den Räten vorgelegt. Darin wird aufgelistet, wie viel Strom, Wasser und Heizöl/Gas die gemeindeeigenen Gebäude verbrauchen.

Am meisten Strom benötigt hat vergangenes Jahr die Straßenbeleuchtung (knapp 106 000 Kilowattstunden). Die Zahl der Straßenlaternen sei zwar gestiegen, sagte Flad, dennoch sei der Stromverbrauch geringer als im Jahr zuvor (rund 122 000 Kilowattstunden). „Die Umstellung auf LED zahlt sich aus“, ist sich der Bürgermeister sicher. Am wenigsten Strom benötigt hat das Gebäude in der Kehlhofstraße (311 Kilowattstunden).

Positiv entwickelt hat sich auch der Stromverbrauch im Rathaus (circa 8000 Kilowattstunden). Grund für die Einsparung ist laut Flad die neue EDV-Anlage.

Dagegen mache die Ostbaarhalle Sorgen. Der Stromverbrauch ging deutlich nach oben (von 25 000 auf 37 000 Kilowattstunden). Trotz regelmäßiger Prüfungen „gelingt es uns nicht, den Mehrverbrauch zu ermitteln“, bedauerte Flad.

Rathausmitarbeiterin Margarete Lehmann pflichtete ihm bei: „Es ist uns völlig unerklärlich. Irgendetwas ist angeschaltet, das bis 2016 nicht angeschaltet war“, sagte sie. Denn bis vor zwei Jahren war der Stromverbrauch noch konstant. Erst 2017 war der Ausreißer nach oben zu erkennen.

Am meisten Wasser hat der Kindergarten vergangenes Jahr verbraucht (283 Kubikmeter), am wenigsten das Rathaus im Ortsteil Oberflacht (ein Kubikmeter). „Ausreißer gibt es keine. Unser Energieverbrauch ist gut“, resümierte der Bürgermeister zufrieden.

Aus den Unterlagen geht hervor, dass der Wasserverbrauch seit 2015 um mehr als die Hälfte zurückgegangen ist.

Der Heizöl- und Gasverbrauch war vergangenes Jahr laut Energiebericht in der Grundschule am höchsten (rund 14 000 Liter), im Museum am niedrigsten (knapp 5000 Liter).

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