Die Arbeiten an der Eustasiuskapelle in Seitingen-Oberflacht sollen bis Mitte oder Ende mai abgeschlossen werden.
Die Arbeiten an der Eustasiuskapelle in Seitingen-Oberflacht sollen bis Mitte oder Ende mai abgeschlossen werden. (Foto: Alexandra Schneid)
Schwäbische Zeitung

Die Sanierung der Eustasiuskapelle in Seitingen-Oberflacht wird mit knapp 13 000 Euro aus dem Denkmalförderprogramm gefördert. Mit dem Geld soll laut Pressemitteilung der Glockenstuhl, der Dachstuhl im Kirchenschiff und der Chor repariert werden. Ebenso werden die Schädlingsbekämpfung und die Reparatur der historischen Blecheindeckung am Turm unterstützt. Die Gesamtkosten betragen rund 150 000 bis 160 000 Euro.

„Ich bin sicher, dass die Mittel aus dem Denkmalförderprogramm bei der Eustasiuskapelle an der richtigen Stelle sind“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Wolf (MdL) in einer Pressemitteilung. Auch Karl Lehmann, der stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats in Seitingen-Oberflacht, freut sich über die Zuschüsse.

Der Glockenturm wurde bereits hergerichtet. Dazu hat ihn ein Kran Ende vergangenen Jahres vom Dach gehoben und zu einer speziellen Zimmerei nach Schönwald gebracht. Dabei sollte so viel wie möglich vom ursprünglichen Zustand erhalten bleiben. „Nur das Gebälk, das vom Holzwurm kaputt gemacht worden war, wurde ausgetauscht. Ansonsten wurden die alten Hölzer wiederverwendet“, erklärte Lehmann damals im Gespräch mit unserer Zeitung. Da das Dach teilweise undicht war, musste es mit neuen Dachziegeln eingedeckt werden.

Gipserarbeiten stehen noch an

Abgeschlossen sind die Arbeiten an der Eustasiuskapelle, die seit 1585 offiziell existiert, aber noch nicht. Es stehen noch Gipserarbeiten an den Außenwänden an. Auch ein zusätzlicher Ablauf für die Dachrinne fehlt noch. Bis Mitte oder Ende Mai sollen die Arbeiten an der Eustasiuskapelle abgeschlossen sein.

Im Staatshaushaltsplan 2019 stehen für das Denkmalförderprogramm des Landes rund 15,9 Millionen Euro zur Verfügung. Damit unterstützt das Land Baden-Württemberg die Erhaltung und Pflege von Kulturdenkmalen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau entscheidet nach Vorbereitung durch das Landesamt für Denkmalpflege über die Aufstellung des Programms. In der ersten Tranche werden 5,3 Millionen Euro vergeben.

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