Der SV Seitingen-Oberflacht (rot), hier beim 3:1-Erfolg gegen den SV Wurmlingen, will am Sonntag gegen den SV Renquishausen den
Der SV Seitingen-Oberflacht (rot), hier beim 3:1-Erfolg gegen den SV Wurmlingen, will am Sonntag gegen den SV Renquishausen den Überblick behalten und weiter punkten. (Foto: hkb)
Sportredakteur

In der Fußball-Kreisliga A, Staffel 2, wird am Sonntag die Vorrunde beendet. Dabei treffen die auf den ersten vier Plätzen stehenden Mannschaften aufeinander.

In der Partie SV Seitingen-Oberflacht gegen SV Renquishausen stehen sich zwei Überraschungs-Mannschaften gegenüber. Die Pätze drei und vier einnehmend bestreiten sie das Verfolgerduell. Doch davon wollen die Trainer auf beiden Seiten nichts wissen. Sie richten den Blick mehr nach unten und freuen sich über jeden Punktgewinn, der sie von den Abstiegsplätzen entfernt.

Der SV Seitingen-Oberflacht hat seine letzten drei Partien gewonnen und als Dritter 24 Punkte auf dem Konto. „Unser Kader wird immer kleiner“, hat Selahattin Karatas einige Sorgenfalten auf der Stirn. „Fabian Schmidt fällt mit einer Zerrung noch etwas länger aus, Simon Kienzle und Tobias Steri waren in der Woche krank“, sagt der Trainer. Dennoch hofft er auf den neunten Saisonsieg im 13. Spiel. Karatas: „Wir wollen bis zur Winterpause noch so viele Punkte wie möglich holen.“

In der vergangenen Saison schafften die SVSO-Kicker erst in der Relegation den Klassenerhalt, nun mischen sie in der Spitzengruppe mit. „Die Mannschaft hat sich in der vergangenen Rückrunde gut entwickelt und nun einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Sie gewinnt jetzt Spiele, die sie früher verloren hat“, freut sich der Coach über die positiven Leistungen und Ergebnisse in dieser Runde. Als Beispiel führt er die jüngste Partie gegen die Reserve des SC 04 Tuttlingen an, die nach einem 0:2-Rückstand noch 3:2 gewonnen wurde.

Karatas: „Wenn wir jetzt schon viele Punkte auf unser Konto bringen, haben wir weniger Stress in der Rückrunde. Wir wollen möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Realistisch ist für mich ein Platz zwischen fünf und acht in der Tabelle.“

Vor dem sonntäglichen Gegner hat der SVSO-Trainer Respekt: „Der SV Renquishausen hat sich gefangen. Mit Marius Butz hat der SVR einen der Besten in der Liga. Wenn er eine Chance hat, dann macht er auch ein Tor. Wir müssen hellwach sein und so wenig wie möglich zulassen.“

Der SV Renquishausen ist zur Zeit die Mannschaft der Stunde in der Kreisliga A. Seit sieben Spielen ungeschlagen und mit zuletzt vier Siegen in Folge hat sich das Team mit nun 23 Zählern auf den vierten Platz vorgearbeitet. Doch Spielertrainer Marius Butz verliert nicht die Bodenhaftung: „Natürlich waren die jüngsten Spiele erfolgreich und es läuft momentan gut. Aber wir werden deswegen nicht unser Saisonziel ändern – und das ist der Klassenerhalt. Denn nach den Abgängen in der Sommerpause sind wir in der Breite nicht mehr so gut aufgestellt.“

Guter Zusammenhalt beim SVR

Der langjährige Spieler und Torjäger des SVR, der seit dieser Saison nun als Spielertrainer fungiert, führt die jüngsten Erfolge auf den Zusammenhalt der Mannschaft zurück: „Jeder Spieler weiß, dass wir jeden brauchen. So gibt jeder mehr und trägt Verantwortung. Zudem haben wir eine eingespielte Mannschaft.“

Butz stellt sich am Sonntag auf ein schweres Spiel ein: „Wir wissen, was der SV Seitingen-Oberflacht leisten kann. In der vergangenen Saison haben wir dort 0:4 verloren.“ Der Spielertrainer muss am Sonntag auf einige verletzte Spieler verzichten. Dennoch hofft er auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Spielertrainer Butz: „Wir werden versuchen, unsere Siegesserie so lange wie möglich auszubauen.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen