Oberfeuerwehrmann Kai Penkwitz, Löschmeister Markus Grimm und Brandmeister Sebastian Bertelmann aus Seitingen-Oberflacht haben
Oberfeuerwehrmann Kai Penkwitz, Löschmeister Markus Grimm und Brandmeister Sebastian Bertelmann aus Seitingen-Oberflacht haben an der Geschicklichkeitsprüfung für Maschinisten bei der Feuerwehr Meßstetten teilgenommen. (Foto: Feuerwehr Seitingen-Oberflacht)
Schwäbische Zeitung

Einsatzfahrten bei Feuerwehreinsätzen erfordern ein großes Können des Maschinisten. Jüngst haben drei Maschinisten der Feuerwehr Seitingen-Oberflacht an der Geschicklichkeitsprüfung für Maschinisten bei der Feuerwehr Meßstetten teilgenommen. Dies war die erste Teilnahme von Maschinisten der Feuerwehr Seitingen-Oberflacht an der Geschicklichkeitsprüfung seit dem Jahr 1986.

Der Maschnist trägt bei Einsätzen die Verantwortung, dass die Einsatzkräfte sicher am Einsatzort eintreffen, um anderen Menschen zu helfen. Die Geschicklichkeitsprüfung soll aufzeigen, wie der Maschinist sein Fahrzeug beherrscht. Zudem wird durch eine schriftliche Prüfung abgefragt, ob er über ausreichende Kenntnisse im Straßenverkehrsrecht und über seine Tätigkeit als Maschinist verfügt.

Erste Aufgabe für die drei Maschinisten aus Seitingen-Oberflacht war eine schriftliche Prüfung. Die 45-minütige Prüfung umfasste mehrere Fragen, die dem Lernzielkatalog „Maschinist für Löschfahrzeuge“ entnommen waren. Mindestens 80 Prozent der Höchstpunktzahl mussten erreicht werden, um den schriftlichen Teil zu bestehen. Zum praktischen Prüfungsteil wurde nur zugelassen, wer zuvor den schriftlichen Teil bestanden hatte.

Die praktische Prüfung wiederum hatte bestanden, wer nicht mehr als 20 Fehlerpunkte hatte und die festgelegte Höchstdurchfahrzeit von sechs Minuten nicht überschritt. Im praktischen Prüfungsteil galt es, zwölf verschiedene Aufgaben mit dem eigenen Löschfahrzeug zu meistern. Dazu zählt u.a. das Überfahren von Schlauchbrücken, das Durchfahren einer 20 Meter langen Engstelle, ein rückwärtiges Slalomfahren sowie ein punktgenaues Parken mit dem rechten Vorderrad innerhalb einer kreisrunden Markierung mit einem Durchmesser von 50 Zentimeter.

Vor Beginn der praktischen Prüfung wurden aber die Teilnehmer sowie ihre Fahrzeuge von den Schiedsrichtern genauestens unter die Lupe genommen. Fehlerhafte persönliche Ausrüstung führte genauso zu Fehlerpunkten, wie zum Beispiel eine nicht funktionierende Lichtanlage des Fahrzeuges. Auch drei Geräte, die auf der Beladeliste des Fahrzeuges stehen, wurden vom Schiedsrichter genauestens auf Vorhandensein, Lagerung und Zustand überprüft.

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