Hungrig und durstig musste kein Besucher bleiben.
Hungrig und durstig musste kein Besucher bleiben. (Foto: Jens Geschke)
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Mit dem Oktober beginnt eine eher trübere Jahreszeit. Der Oktober kann aber auch seine schönen Seiten haben, wenn überall die Oktoberfeste steigen. So auch beim Liederkranz Seitingen-Oberflacht, der jedes Jahr, mit steigendem Erfolg, sein Oktoberfest ausrichtet.

Für die Gemeinde ist es nach dem Dorffest, dem Staigfest und dem Bachfest das vierte große Event, dass schon lange kein Geheimtipp mehr ist. Dirndl und Lederhose ist angesagt, und es gibt kaum einen, der sich nicht in Schale wirft, um an diesem Abend mit dabei zu sein. Auffällig ist, dass die Jugend dem Trend folgt und die Tracht der Jeans vorzieht, was optisch einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Für die Sangesmänner vom Liederkranz, ein Großteil ist schon im Rentenalter, ist es jedoch Schwerstarbeit: Das Zelt muss gestellt und eingeräumt werden, und am Abend wollen die Gäste bewirtet sein, und dabei stoßen die Mitglieder an die Grenzen des Möglichen. Das Oktoberfest des Liederkranzes findet nur an einem Abend statt. Ob Wiesen oder Wasen, auch beim Gesangverein wurde das Fest offiziell von Bürgermeister Jürgen Buhl mit dem Fassanstich eröffnet. Die Singsangdudler, eine hauseigene Band, und anschließend die Jungen Fidelen Hattinger sorgten für musikalische Unterhaltung. Die Marketenderinnen versorgten die Besucher mit Brezeln und Hochprozentigem nach einem deftigen Essen. Ebenfalls aus den eigenen Reihen gab das Duo Alfons und Irmi eine Kostprobe ihres musikalischen Könnens und sorgte für gute Laune bei den Festbesuchern.

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