Brücken bei Au- und Bruckmühle in Seitingen-Oberflacht werden neu gebaut

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Die Brücke bei der Bruckmühle in Seitingen-Oberflacht soll für 280 000 Euro neu gebaut werden.
Die Brücke bei der Bruckmühle in Seitingen-Oberflacht soll für 280 000 Euro neu gebaut werden. (Foto: Julian Großhans)

Die Gemeinde Seitingen-Oberflacht will zunächst die Brücke bei der Aumühle, dann die bei der Bruckmühle erneuern. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Kleinere Sanierungsmaßnahmen an zwei anderen Brücken sollen schon in Kürze stattfinden.

Bereits Mitte September hat das Gremium nach einer Prüfung über den Zustand der Brücken in der Gemeinde beraten und die Umsetzung kleinerer Sanierungsarbeiten an der Brücke über die Elta und beim Rohrdurchlass in der Mühlstraße auf den Weg gebracht. Zudem wurde bei der Brücke an der Bruckmühle bereits eine Tonnagenbegrenzung angebracht.

Am dringlichsten sind die Arbeiten an den Brücken bei der Aumühle und der Bruckmühle, die bei der Prüfung besonders schlecht abgeschnitten haben. Thorsten Rehe vom gleichnamigen Tuttlinger Ingenieurbüro hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Maßnahmen vorgestellt, wie mit den beiden Bauwerken weiter verfahren werden kann.

Die Brücke bei der Aumühle soll für 350 000 Euro als Wirtschaftswegbrücke mit weiterem Radius neugebaut werden. Bernhard Flad sagte in seiner letzten Sitzung als Bürgermeister der Gemeinde Seitingen-Oberflacht: Wenn die Brücke neugebaut werden soll, müsse gewährleistet werden, dass sie dann auch von öffentlichen Verkehrsmitteln genutzt werden könne.

Das Gremium entschied bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, die Brücke bei der Bruckmühle für 280 000 Euro neu zu bauen. Eine Sanierung ist laut Flad aus wirtschaftlicher Sicht – die Kosten liegen zwischen 200 000 und 250 000 Euro – nicht sinnvoll. Otto Ilg berichtete, dass die Brücke von Landwirten kaum genutzt werde. Dieter Reiser war der Meinung, dass die Frequenz die große Investition nicht rechtfertige. Flad sprach sich aber für den Vollausbau aus. Das wäre die bessere Variante, wenn man bedenkt, dass auch Rettungskräfte die Brücke nutzen werden. Die Gemeinde will für die beiden Maßnahmen einen Zuschuss beantragen und damit das Programm des Landes aufgreifen, das derzeit Zuschüsse für Brückensanierung gewährt.

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